MotoGP

Stefan Bradl nach Rang 10: Gut gelaunt vor die Kamera

Von - 07.05.2019 10:31

Honda-MotoGP-Testpilot Stefan Bradl trat nach dem Jerez-GP und seinen Beobachtungen beim Test am Montag zufrieden die Heimreise an.

Stefan Bradl (29) hat seinen Einsatz als MotoGP-Wildcard-Fahrer in Jerez mit Bravour absolviert und besser als erwartet abgeschnitten. Der zehnte Platz bedeutet sechs WM-Punkte für den Zahlinger und den Beweis für die HRC-Ingenieure, dass er als Rennfahrer weiter konkurrenzfähig ist. Das Rennen auf der winkeligen Piste in Andalusien war für den Bayern auch mit etwas Abstand betrachtet sehr anspruchsvoll.

Zudem fuhr WM-Leader Marc Márquez seine beste Rundenzeit beim Montag-Test ausgerechnet mit Bradls Experimental-Motorrad. «Es ist super für Honda, wenn Marc Márquez gewinnt, das war auch das Ziel. Ich habe ja in Jerez auch die technischen Meetings ein wenig mitbekommen», freut sich Bradl. «Ich bin für mich selbst ein Rennen noch nie so strategisch angegangen. Ich habe noch nie so viel an den Knöpfen herumdrücken müssen.»

Bradl, der in der Anfangsphase des Rennens Repsol-Honda-Neuling Jorge Lorenzo überholen konnte, verrät auch: «Ich musste im Rennen zwischendurch etwas Tempo rausnehmen, weil die rechte Hand ein wenig zugemacht hat. Aber es ist dann Gott sei Dank nicht schlimmer geworden. Grundsätzlich können wir alle zufrieden sein.»

«Schade, dass ich bei den nächsten Rennen nicht als Fahrer dabei sein kann. Die nächste Wildcard ist für Brünn im August geplant. In Le Mans werde ich also wieder für ServusTV vor dem Mikrofon stehen, aber das Rennfahren ist dann doch ein bisschen etwas anderes. Ein großes Lob an ServusTV, die Arbeit macht mir ja auch Spaß. Aber man kann sich vorstellen, dass es im Lederkombi und auf dem Motorrad schon noch etwas anderes ist, speziell mit dem HRC-Bike. Es macht schon richtig viel Spaß, aber es ist auch verdammt harte Arbeit. Das Level in der MotoGP ist einfach der Wahnsinn.»

Zu seinen TV-Auftritten erklärt Bradl mit einem Augenzwinkern: «Ich streng' mich ja immer an, um nach einem Rennen vor der Kamera zu grinsen, aber diesmal fiel es mir besonders leicht.»

Heute abend in der Sendung «Sport & Talk im Hangar-7» bei ServusTV wird auch Bradl ein Beitrag gewidmet. Am Montag nach dem Le-Mans-GP wird der ehemalige Moto2-Weltmeister als Studiogast im Hangar-7 in Salzburg sein.

MotoGP-Test, Jerez, 6. Mai:

1. Quartararo, Yamaha, 1:36,379 min
2. Crutchlow, Honda, 1:36,797, + 0,418 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:37,093, + 0,714
4. Pol Espargaró, KTM, 1:37,114, + 0,735
5. Viñales, Yamaha, 1:37,226, + 0,847
6. Mir, Suzuki, 1:37,233, + 0,854
7. Márquez, Honda, 1:37,260, + 0,881
8. Rins, Suzuki, 1:37,275, + 0,896
9. Lorenzo, Honda, 1:37,466, + 1,087
10. Nakagami, Honda, 1.37,468, + 1,089
11. Dovizioso, Ducati, 1:37,601, + 1,222
12. Bagnaia, Ducati, 1:37,698, + 1,319
13. Miller, Ducati, 1:37,701, + 1,322
14. Petrucci, Ducati, 1:37,720, + 1,341
15. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:37,758, + 1,379
16. Zarco, KTM, 1:37,895, + 1,516
17. Rossi, Yamaha, 1:38,056, + 1,677
18. Rabat, Ducati, 1:38,061, + 1,682
19. Abraham, Ducati, 1:38,075, + 1,696
20. Smith, Aprilia, 1:38,077, + 1,698
21. Oliveira, KTM, 1:38,649, + 2,270
22. Syahrin, KTM, 1:39,053, + 2,674
23.
Guintoli, Suzuki, 1:39,637, + 3,258

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Im Rennen von Jerez: Aleix Espargaró (41) auf der Aprilia gegen Stefan Bradl (6) © Fitti Weisse Im Rennen von Jerez: Aleix Espargaró (41) auf der Aprilia gegen Stefan Bradl (6) WM-Leader Marc Márquez am Montag auf der Bradl-Honda © Repsol WM-Leader Marc Márquez am Montag auf der Bradl-Honda
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