MotoGP

Marc Márquez: Die Philosophie der neuen Generation

Von - 14.05.2019 08:56

«Ich bin 26 Jahre alt, ich bin nicht alt», betonte MotoGP-Weltmeister Marc Márquez (Honda), während der 20-jährige Fabio Quartararo für Furore sorgt und Alex Rins (23) im Titelkampf mitmischt.

Fabio Quartararo ist einer von vier Rookies, die 2019 die Königsklasse aufmischen. Spätestens seit dem Spanien-GP, als er Marc Márquez als jüngsten Pole-Setter in der Geschichte der MotoGP-WM ablöste, ist der 20-Jährige in aller Munde. «Er ist auf einem guten Weg und er wird auf vielen Rennstrecken schnell sein», lobte auch Weltmeister Márquez, der mit seinen 26 Jahren schon zu den erfahreneren MotoGP-Piloten zählt – immerhin bestreitet er seine siebte Saison in der Königsklasse.

«Es sieht ganz so aus, als wäre die Philosophie für die jungen Fahrer einfach nur MotoGP, MotoGP, MotoGP. Viele Fahrer sind talentiert und kommen sehr jung in die Klasse. Ich war auch sehr jung, aber ich bin erst aufgestiegen, als ich den Titel gewonnen hatte, weil du dann zu 100 Prozent bereit bist», meinte der Repsol-Honda-Star. «Nun sammeln die Fahrer die Erfahrung in der MotoGP. Das ist etwas, was auch riskant ist, weil du deinen Platz verlieren kannst, wenn du dich nicht schnell anpasst.»

«Ich bin 26 Jahre alt, ich bin nicht alt, ich bin jung», fügte er lachend hinzu. In der WM-Wertung führt der Spanier nach vier Grand Prix nur einen Punkt vor dem 23-Jährigen Alex Rins (Suzuki), der in Austin seinen ersten Sieg in der Königsklasse holte und in Jerez Rang 2 belegte. Auf dem dritten Platz folgte in Spanien Maverick Viñales, der im Januar seine 24. Geburtstag feierte.

«Quartararo ist 20, Viñales und Rins sind jünger als ich. Schritt für Schritt sammle ich mehr Erfahrung und junge Fahrer kommen nach, das ist der natürliche Lauf der Dinge. Sicher werden auch einige Fahrer kommen, die mich schlagen werden und mit denen ich um die Weltmeisterschaft kämpfen werde. Ich werde versuchen, etwas von den Jungen zu lernen, weil sie etwas Neues in die Kategorie bringen werden», so der WM-Leader, der weiß, dass er Rins auf der Rechnung haben muss.

«Ich habe schon beim Sepang-Test gesagt, dass Alex dabei sein wird, weil er die letzte Saison stark beendet hat. Er ist auch gut in die neue Saison gestartet. Seine Stärke ist, dass er keine Druck hat – für den Moment, das wird sicher kommen», schmunzelte Márquez. «Wenn er Zweiter wird, ist er glücklich. Wenn er gewinnt, ist das großartig. Wenn er Dritter wird, dann ist er auch glücklich», zählte er auf.

«Er ist ein Gegner für die Weltmeisterschaft. Er ist bereit, um den Titel zu kämpfen – und das Motorrad auch», meinte der fünffache Weltmeister über den Suzuki-Werksfahrer. «Für die MotoGP-WM ist es wichtig, dass verschiedenen Konstrukteure im Titelkampf dabei sind.»

WM-Stand nach 4 von 19 Rennen:

1. Márquez 70. 2. Rins 69. 3. Dovizioso 67. 4. Rossi 61. 5. Petrucci 41. 6. Viñales 30. 7. Miller 29. 8. Nakagami 29. 9. Crutchlow 27. 10. Morbidelli 25. 11. Pol Espargaró 21. 12. Aleix Espargaró 18. 13. Quartararo 17. 14. Lorenzo 11. 15. Bagnaia 9.

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