MotoGP

Maverick Viñales: Eine komplett andere Yamaha

Von - 14.06.2019 07:01

«Im Rennen verändert sich so viel», klagte Yamaha-Werksfahrer Maverick Viñales über die Probleme mit seiner M1. Vor dem Barcelona-GP schwang er sich noch auf eine Zweitakt-Maschine aus dem Jahr 1975.

Maverick Viñales fuhr in Mugello als Sechster über die Ziellinie, damit war er der beste Yamaha-Pilot. Das Problem ist bekannt: «Im Training können wir unseren Speed und unser Potential zeigen, so war es auch in Mugello. Dann verlieren wir im Rennen im Vergleich zu den Trainings-Sessions manchmal mehr als eine Sekunde. Das ist sehr frustrierend für uns: Wir bereiten das Motorrad wirklich gut vor, aber im Rennen verändert sich so viel», klagte der Spanier.

«Wir hoffen hier in Montmeló auf guten Grip. Es ist eine Strecke, die ich wirklich mag», fügte der Yamaha-Werksfahrer im Hinblick auf die nächste Aufgabe hinzu. In seinem ersten Heim-GP der Saison, dem Europa-Auftakt in Jerez, stand er als Dritter auf dem Podest. Das gelang ihm auf dem «Circuit de Barcelona-Catalunya» in der Königsklasse noch nicht. Im Vorjahr landete er auf Platz 6.

«Ich glaube, dass wir in diesem Jahr ein bisschen mehr Potential haben. Ich werde wie immer versuchen, mein Bestes zu geben. Wir Drücken die Daumen, dass wir im Rennen guten Grip haben und unser Potential zeigen können. Ein gutes Ergebnis wäre für uns wichtig. Unser Ziel ist es, das Resultat von Mugello zu verbessern», erklärte Viñales vor dem siebten Kräftemessen der Saison.

Übrigens: Vor 70 Jahren, am 13. Juni 1949, fiel der Startschuss für den ersten Grand Prix in der Geschichte der Motorrad-WM. Aus diesem Anlass sind in Barcelona die sechs MotoGP-Bikes, die aktuell in der Weltmeisterschaft unterwegs sind, gemeinsam mit historischen Motorrädern aus der Debüt-Saison zu sehen.

Viñales wurde zudem eine besondere Ehre zu teil: Er fuhr auf einer Yamaha TZ 350 aus dem Jahr 1975 auf den Tibidabo, den 512 m hohen «Hausberg» von Barcelona.

«Das war eine andere Erfahrung. Es ist sehr lange her, dass ich zuletzt eine Zweitakt-Maschine gefahren bin – also habe ich den Motor gleich beim ersten Start abgewürgt», lachte der 24-Jährige. «Das war schon cool. Das Bike war sehr merkwürdig zu fahren, lang und schmal. Das war komplett anders zu dem, was wir jetzt fahren. Aber es war eine echt gute Erfahrung.»

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