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Lin Jarvis: Details zum Yamaha-Motorenpaket

Von - 11.05.2013 15:38

Yamaha-Rennchef Lin Jarvis offenbarte nun die Rahmenbedingungen des Leasingpakets für 2014, das Privatteams mit fünf Yamaha YZR-M1-Motoren ausstattet.

Im Rahmen des Grand Prix von Texas im letzten Monat bestätigte Yamaha, dass maximal vier Fahrer aus Privatteams zwischen 2014 und 2016 mit YZR-M1-Motoren ausgestattet werden. Das Yamaha-Motorenpaket soll 800.000 Euro pro Fahrer kosten und steht somit in direkter Konkurrenz zum Production-Racer von Honda, der für eine Million Euro erhältlich sein wird. Durch die Angebote von Honda und Yamaha soll den Privatteams konkurrenzfähigeres Material zur Verfügung gestellt werden.

Die Yamaha-Motoren werden den Maschinen des Tech3-Teams nachempfunden sein und Druckluftventile enthalten, welche im Production-Racer von Honda fehlen. «Der Motor wird dem Tech3-Motor sehr nahe sein und pneumatische Ventile enthalten. Ich bezweifle, dass ein anderer Hersteller das tun wird, deshalb verleasen wir die Motoren und verkaufen sie nicht. Darum können wir die bestmögliche Technologie anbieten. Daher bleiben die Motoren versiegelt und wir übernehmen alle Wartungsarbeiten.»

Erste Interessenten wandten sich bereits beim Jerez-GP an Yamaha. «In Jerez hatten wir bereits Gespräche mit interessierten Teams und Chassisherstellern. Unser Projekt richtet sich aber an Teams und nicht direkt an Chassisbauer, denn das Team wird über das Chassis entscheiden. Ich denke die Interessenten wissen, dass das Yamaha-Paket das konkurrenzfähigste sein wird», betont Jarvis gegenüber «MCN».

Die Yamaha-Motoren werden mit der kompletten Einheits-ECU von Magneti Marelli versehen, daher dürfen die Teams 24 Liter Sprit verwenden. Zudem könnten die Teams zwölf Motoren einsetzen, aber Yamaha wird sie nur mit fünf ausstatten. Auch das Werksteam und das Tech3-Team erhalten jeweils fünf Motoren.

Bei privaten Testfahrten in Japan wird die ECU nun auf die Yamaha-Motoren abgestimmt. Die Frist für Bestellungen des Yamaha-Motorenpakets wurde auf Ende Juni festgesetzt, damit Yamaha die Möglichkeit hat zusätzliche Ingenieure einzustellen, um den erhöhten Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen. «Bei jedem Rennen sind zehn Ingenieure aus Japan vor Ort, um das Werksteam und das Tech3-Team zu betreuen. In Zukunft werden elf Ingenieure bei den Rennen sein. Wir müssen zusätzliches Personal einstellen, deshalb müssen wir bis Juni die Anzahl der Motoren kennen, um planen zu können», erklärt Lin Jarvis.

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Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis © Gold & Goose Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis

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