MotoGP

Davide Brivio (Suzuki): «Die Schwachstellen ausmerzen

Von - 13.03.2015 10:14

Suzuki hat sich im Winter um die Standfestigkeitsprobleme des neuen MotoGP-Motors gekümmert. Jetzt muss dringend zusätzliche Power gefunden werden, sagt Teamchef Davide Brivio.

Beim Ecstar Suzuki MotoGP-Team hat man sich zum Ziel gesetzt, dem neuen Reihenvierzylindermotor mehr Power einzuhauchen.

Aleix Espargaró und Maverick Vinales loben die 1000-ccm-Suzuki GSX-RR das eindrucksvolle Chassis und das ausgezeichnete Handling des Prototyps, Aleix gelang zuletzt beim zweiten Sepang-Test immerhin die neuntbeste Zeit.

Aber das spanische Fahrerduo hat schon mehrmals deutlich mehr Motorleistung verlangt, denn die GSX-RR befindet sich punkto PS-Ausbeute nicht auf demselben Level wie die Factory-Bikes von Honda, Yamaha und Ducati.

Suzuki hat im Winter die meiste Energie verwendet, um den GSX-RR zuverlässiger zu machen, im November war noch so manches Triebwerk in einer Rauschwade verendet. Zum Glück dürfen die Neueinsteiger Suzuki und Aprilia in dieser Saison zwölf statt fünf Motoren pro Fahrer und Saison verwenden.

Durch die Suche nach Standfestigkeit wurde die maximale Drehzahl verringert, es musste also Spitzenleistung geopfert werden. Aber die Suzuki-Teammanager Davide Brivio weiss: Wenn sie unter die Top-6 vordringen sollen, muss mehr Power gefunden werden.

«Es ist kein Geheimnis, dass wir bei der Motorleistung noch Arbeit vor uns haben», erklärte Brivio gegenüber SPEEDWEEK.com. «Aber wir haben das erwartet. Wir haben ein paar Standfestigkeitsprobleme im Herbst, also haben wir uns im Winter darauf konzentriert, diese Probleme zu lösen. Es macht keinen Sinn, die Motor-Performance zu erhöhen, wenn es an der Standfestigkeit fehlt. Das ist jetzt unser vorrangiges Thema. Im Momentan gibt es keine Sorgen mehr in dieser Hinsicht. Also können wir uns jetzt wieder der Performance widmen. Und wir haben inzwischen viele Stärken der Suzuki zum Vorschein gebracht. Denn das Motorrad kann sich punkto Chassis und Handling sehen lassen. Also können wir uns jetzt den Schwachstellen widmen.»

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