Pol Espargaró: «Márquez fuhr schon immer aggressiv»
Bereits 2012 kämpften Pol Espargaró und Marc Márquez mit harten Bandagen um den Moto2-Titel. Damals hielten die MotoGP-Piloten Márquez nicht für zu aggressiv. Das hat sich geändert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Marc Márquez ist für harte Überholmanöver bekannt, bei seinen Fans beliebt und bei den Gegnern gefürchtet. Auch in der Saison 2015 machte der Spanier so bereits auf sich aufmerksam. Wie schätzt Pol Espargaró die Aktionen seines Gegners ein?
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Espargaró kämpfte bereits 2012 mit harten Bandagen gegen Marc Márquez um den WM-Titel in der Moto2-Klasse. Auch in der Königsklasse sind die beiden Spanier wieder Gegner. Pol Espargaró konnte sich das Lachen beim Gedanken an Márquez’ Manöver nicht verkneifen. "Ich habe diese Kämpfe mit Marc auch durchlebt", platzte es aus dem Spanier heraus. "Zwei Jahre lang war das Bestandteil meines Lebens. Ich erinnere mich noch, als ich mich darüber beschwert habe. Damals wurden die MotoGP-Piloten ebenfalls nach ihrer Meinung gefragt. Vor allem Jorge war der Ansicht, dass er nicht zu aggressiv sei. Doch er steckte nicht in meiner Haut."
"Als dann auch er damit zu kämpfen hatte – beispielsweise in Jerez 2013 – sagte er sofort, dass Márquez zu aggressiv und gefährlich fährt", lachte Espargaró im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.
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"Das war nicht wirklich fair, denn er fuhr schon immer aggressiv. Wenn man die Bilder nur im Fernsehen sieht und es einem nicht selbst passiert, dann denk man, dass es in Ordnung ist. Márquez fährt sehr aggressiv, manchmal zu sehr. Er hat schon großartige Siege auf diese Weise geholt, doch wir müssen auch ein bisschen aufpassen, denn wir fahren mit sehr kraftvollen Maschinen bei hohem Speed gegeneinander", gibt der Tech3-Pilot zu bedenken.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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