George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Bisher galt es als abgemacht, dass Yonny Hernandez nach der Saison 2015 seinen Platz bei Pramac Ducati räumt und zu Avintia zurückkehrt, wo er 2010 und 2011 schon die Moto2 bestritten hat und 2012 auf der lahmen CRT-FTR-Kawasaki in der MotoGP-WM debütiert hat.
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Doch beim Silverstone-GP sagte der 27-jährige Kolumbianer in einem Interview mit dem spanischen Pay-TV-Sender Movistar, Avintia sei für ihn die letzte Wahl. Diese etwas überraschende Aussage kam für Avintia-Teambesitzer Raul Romero, er führt mit Héctor Barberá 2015 die Open-Class-Wertung an, ein bisschen überraschend. Hernandez dürfte sich mit dieser Äusserung keinen Gefallen getan haben.
Denn Avintia verhandelt jetzt mit dem Texas-GP-Sieger Sam Lowes; der 24-jährige Engländer könnte 2016 bei Avintia Teamkollege von Barber?á werden.
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Lowes, momentan Vierter in der Moto2-WM auf Speed-up, hatte im Juli einen Vorvertrag beim Aprilia Racing Team Gresini unterschrieben, wurde aber wegen Stefan Bradls starker Leistungen auf 2017 vertröstet.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Yonny Hernandez, momentan WM-Vierzehnter und bei Pramac-Ducati klar im Schatten von Neuling Danilo Petrucci (Platz 2 in England, WM-Achter mit 83 Punkten), hätte bei Avintia wie in dieser Saison bei Pramac eine Ducati GP14.2 fahren müssen. Jetzt hofft er auf einen Platz bei Power Electronics Aspar, wo er eine Factory-Honda RC213V des Jahrgangs 2015 bekommen würde.
Die Dorna will unbedingt einen Südamerikaner im Feld. Und Hernandez ist der einzige Fahrer in der MotoGP-Klasse neben Mike di Meglio, der Geld mitbringt. Aber Jorge "Aspar" Martinez hat für 2016 auch Fahrernamen wie Miller, Kent, Lowes, Laverty und Zarco auf seiner Liste stehen.
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