MotoGP

Damian Cudlin: Auch in Sepang für Iodaracing

Von - 17.10.2015 01:28

Der Australier Damian Cudlin hat sich für den Heim-GP eine schwierge Aufgabe ausgesucht. Mit der ART-Aprilia kann er nur um den letzten Platz fighten.

Damian Cudlin macht sich keine Illusionen. «Es ist eine schwierige Aufgabe», ist sich der Australier bewusst.

Der ehemalige deutsche Supersport-Meister ist beim E-Motion Iodaracing Team kurzfristig für den verletzten Alex De Angelis eingesprungen, er kam am Freitag auf Phillip Island über den 25. und letzten Platz nicht hinaus. Mit 1:34,479 min büsste er 5,096 sec auf die Bestzeit von Marc Márquez ein.

Man darf nicht vergessen, Iodaracing setzt eine letztjährige ART-Aprilia ein, also eine Claiming-Rule-Maschine, die sich gegenüber 2012 nicht wesentlich verändert hat. Mit 314,5 km/h büsste er im FP2 im Top-Speed nicht weniger als 22,9 km/h auf die Werks-Honda von Márquez ein. Zum Vergleich; Bautista kam mit der Aprilia RS-GP auf 326,6 km/h, Bradl auf 328,4 km/h.

Ausserdem muss sich Cudlin mit der Einheits-ECU von Magneti Marelli abmühen, die bei ihm wenig Begeisterung hervorrief.

«Dass ich hier schneller fahren kann, habe ich schon mit einem Honda-Superbike bewiesen. Damit bin ich hier schon 1:31 min gefahren», erklärte der bärtige Damian Cudlin im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Cudlin setzte in der IDM-Superbike 2015 eine MGM-Yamaha ein, auf dem Hungaroring ist er im Juli schwer gestürzt. «Das Schultergelenk links macht immer noch Beschwerden, das ist eine langwierige Geschichte. Ich hätte mir lieber ein Schlüsselbein gebrochen... Die Verletzung ist noch nicht ausgeheilt. Aber zum Rumfahren reicht es. Wenn ich das Gelenk operieren lasse, bin ich bis zu sechs Monate ausser Gefecht. Ich werde das erst nach dem Ende meiner aktiven Laufbahn machen lassen.»

Cudlin, der am Montag seinen 33. Geburtstag feiert, hat seine Vereinbarung mit Iodaracing inzwischen für den Sepang-GP am 25. Oktober verlängert. «Über Valencia haben wir noch nicht gesprochen», sagt er.

Teambesitzer Giampiero Sacchi hat Cudlin bisher nicht getroffen. «Er ist nicht hier in Australien und wird anscheinend auch nicht nach Malaysia kommen», schilderte Cudlin.

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