MotoGP

Lin Jarvis: «Alex Rins im Tech3-Team willkommen»

Von - 23.05.2016 06:34

Unter den Top-Fahrern der Moto2-Klasse haben Johann Zarco, Sam Lowes und Jonas Folger bereits MotoGP-Verträge vorzuweisen. WM-Leader Alex Rins könnte den zweiten Platz neben Jonas Folger im Tech3-Team ergattern.

Das Movistar-Yamaha-Team hat am Donnerstag die Verpflichtung von Maverick Vinales als Teamkollegen von Valentino Rossi öffentlich gemacht.

Der 21-jährige Spanier und Le-Mans-GP-Dritte hat für zwei Jahre unterschrieben.

Bei Tech3-Yamaha ist der zweite Platz neben Jonas Folger noch offen. Pol Espargaró ist erste Wahl, aber er hat sich noch nicht entschieden. Wir haben Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis zu den Chancen von Moto2-Titelanwärter Alex Rins befragt.

Lin, wie sieht die Situation mit Alex Rins aus? Kommt er für das Tech3-Yamaha-Kundenteam als Fahrer neben Jonas Folger in Betracht? Oder war er auch ein Thema für das Movistar-Werksteam?

Nein, wir haben nie in Betracht gezogen, Alex Rins direkt neben Valentino Rossi ins Werksteam zu holen. Ich habe nie überlegt, ob wir Alex Rins diesen Platz anvertrauen sollten. Es wäre eine mutige Entscheidung von jedem Top-Werksteam, so ein Engagement zu riskieren.

Wenn ich von einem Top-Werksteam spreche, dann meine ich jene, die aktuell um den Titel fighten. Alex Rins hat klar ausgedrückt, dass er direkt in ein Werksteam einsteigen möchte.

Ehrlich gesagt, bei den Motorrädern, die wir bei Tech3 einsetzen, handelt es sich um Werksmotorräder. Sie sind den Werksmaschinen sehr, sehr ähnlich.

Wenn sich Alex Rins entscheidet, ins Tech3-Team zu wechseln, wäre er dort höchst willkommen. Er ist ein sehr interessanter, junger Fahrer.

Aber ich kenne seine Absichten nicht. Vielleicht findet er noch ein Werksmotorrad für 2017. Vielleicht steigt er nächstes Jahr in die MotoGP auf. Vielleicht muss er warten. Ich weiss es nicht.

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Alex Rins: Er will 2017 in die MotoGP-Klasse aufsteigen © Gold & Goose Alex Rins: Er will 2017 in die MotoGP-Klasse aufsteigen Yamaha-Rennchef Lin Jarvis © Weisse Yamaha-Rennchef Lin Jarvis

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