MotoGP

Jorge Lorenzo (Yamaha): «Im Nassen ist es heikel»

Von - 26.06.2016 07:40

Jorge Lorenzo kam am Samstag beim MotoGP-Training in Assen/NL arg ins Grübeln. «Wenn es am Sonntag nass ist, muss ich mir etwas einfallen lassen», sagte er.

MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo schaffte im MotoGP-Qualifying bei der Dutch-TT nur den elften Rang.

Wegen der üblen Witterungsverhältnisse testete Lorenzo am Samstagnachmittag auch das neue Chassis nicht mehr, er liess für das Qualifying zwei Bikes mit dem Standard-Chassis vorbereiten.

Spielen die negativen Erlebnisse von Assen (Schlüsselbeinbruch 2013 am Donnerstag) bei Lorenzo im Hinterkopf auf dieser Piste noch eine Rolle?

«Was mir Sorgen macht ist die Tatsache, dass ich im Nassen oft nicht konkurrenzfähig bin... Wenn ich auf nasser Piste nicht viel Grip finde, wenn der Belag zu rutschig ist oder wenn es zu stark regnet, dann habe ich kein Vertrauen zu den Reifen. Also bin ich nicht konkurrenzfähig. Die Yamaha ist bei solchen Verhältnissen kein leicht zu fahrendes Motorrad. Bei wenig Grip im Regen haben wir Mühe mit der M1. Das andere Problem könnte ich selber sein. ich miss mich sicher fühlen, wenn ich wirklich überall schnell sein will. Wir müssen also versuchen, am Sonntag noch eine Verbesserung zu erzielen. Es gibt nichts zu beschönigen. Am Samstag war ich sehr weit hinter den Topfahrern. Es fehlten 2,6 Sekunden auf die Bestzeit von Dovi», meinte Lorenzo.

«Ich fahre aus der vierten Reihe los. Wenn es im Rennen regnet, ist es nicht so schlimm, dass ich im Mittelfeld losfahren muss. Es wird von meiner Pace abhängen, ob ich aufholen und nach vorne stürmen kann. Wenn ich kein Vertrauen habe, werde ich auf Platz 11 hängen bleiben oder sogar ein paar Positionen einbüssen. Im Trockenen wäre ein guter Startplatz wichtig. Deshalb wäre ich gerne in die erste oder zweite Startreihe gefahren. Aber das ist uns nicht gelungen. Wir werden sehen. Normal schaffe ich ja ausgezeichnete Starts. Vielleicht kann ich bis zur ersten Kurve schon einen oder zwei Fahrer schnappen. Dann könnte es gelingen, in der ersten Gruppe mitzufahren.»

«Wenn es nass wird, könnte es heikel werden», ahnt Jorge. «Mit der Yamaha war es im Nassen immer schwierig, besonders bei heftigem Regen. Ich war im Regen noch nie einer der schnellsten Fahrer. Aber wenn es regnet und die Piste genug Grip bietet, dann habe ich Vertrauen, dann kann ich schnell fahren. In Malaysia kann ich eine Sekunde oder 1,5 Sekunden schneller sein als alle andern im Regen. Aber wenn es stark regnet und ich den Reifen nicht vertraue, ist das nicht die ideale Situation für mich. Aber man muss bei allen Bedingungen schnell sein. Also muss ich mir für diese Verhältnisse etwas einfallen lassen. Wenn wir das Setting verbessern und mehr Grip hinten finden, dann kann ich viel schneller fahren als am Samstag, auch im Regen.»

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