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Phillip Island, 125, 2.Training: Cortese überzeugt

Von Esther Babel
Cortese fühlt sich wohl in Down Under

Cortese fühlt sich wohl in Down Under

Sandro Cortese bestätigt seine Top-Form vom Vormittag und ist auch am australischen Nachmittag Schnellster. Jonas Folger auf Platz 6.

Im ersten freien Training auf der australischen Strecke von Phillip Island hatte Sandro Cortese die Nase vorn. Vor Nico Terol und Hector Faubel fuhr der Mann vom Intact Racing Team Germany die schnellste Rundenzeit. Luis Salom hatte einen ordentlichen Abflug, blieb aber unverletzt.

Maverick Vinales war bereits nach wenigen Trainingsminuten des zweiten freien Trainings Fussgänger. In einer lang-gezogenen Rechtskurve kam der Spanier zu weit raus und rauschte ins Kiesbett. Auch Danny Webb, Mahindra-Teamkollege von Marcel Schrötter, ereilte ebenfalls das Sturzpech in der Anfangsphase des Trainings. Beide konnte das Kiesbett aus eigener Kraft wieder verlassen.

An der Spitze lieferten sich Sandro Cortese und Johann Zarco vom Team Avant-AirAsia-Ajo den ersten ernsthaften Schlagabtausch um die Bestzeit. Gesellschaft bekamen sie vom spanischen WM-Leader Nicolas Terol, der sich mit einer Zeit von 1.40,140 die vorläufig schnellste Zeit sicherte. Doch Cortese hatte am Vormittag mit seiner Zeit von 1.38,805 gut vorgelegt. Kurz nach der Trainingshalbzeit des zweiten freien Trainings knackte erst Terol die 1.39er-Schallmauer, anschliessend verdrängte ihn Cortese mit einer Zeit von 1.39,341. Gefolgt von Terol, Zarco und Hecto Faubel. Jonas Folger war auf Platz 10 unterwegs.

Terol drehte eine schnelle Runde nach der anderen. Doch vor allem im letzten Streckenabschnitt konnte der Spanier die Zeit des Deutschen nicht knacken. Zehn Minuten vor Trainingsende steuerte Terol seine Box an, um sich nochmals einen neuen Satz Reifen abzuholen und letzte Einstellungen am Fahrwerk vornehmen zu lassen. Folger hatte sich inzwischen auf dem vierten Platz vorgearbeitet. Doch in der Schlussphase des zweiten Trainings wurde das Feld nochmals durcheinander gewirbelt.

Bei noch zwei zu fahrenden Trainingsminuten tauchte wieder Cortese auf der Spitzenposition auf. Doch Terol fand das passende Rezept gegen den Deutschen. Am Ende war es Cortese, der sich die Bestzeit von 1.38,530 in seiner letzten gezeiteten Runde sicherte. Auf den weiteren Plätzen folgten Terol und Zarco. Folger wurde Sechster, Marcel Schrötter holte Rang 15, der IDM-125-Meister Jack Miller Platz 27.

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