Motocross-WM MXGP

Mantua: Aufmarsch der einstigen Motocross-Stars

Von - 12.02.2019 08:58

Das Starcross von Mantua am vergangenen Wochenende machte seinem Namen auch im Fahrerlager alle Ehre: Es war jede Menge Prominenz anzutreffen, die Rollenverteilung war höchst unterschiedlich.

Selten waren in Mantua beim traditionellen Vorbereitungsrennen im Rahmen der offenen Italienischen Meisterschaft neben den aktuellen Helden derart viele Alt-Stars im Fahrerlager zu sehen. Einer davon war Ikone Alessandro «Alex» Puzar, der immer noch viel Stress hat, wenn er in Italien im Fahrerlager eines Cross-Events auftaucht.

Der einstige Publikumsliebling muss auch viele Jahre nach Ende seiner Karriere für zahlreiche Selfie-Anfragen zur Verfügung stehen. Puzar ist seit vielen Jahren Wahl-Monegasse und in die Geschäfte der Offroad-Bekleidungsfirma ProGrip involviert. Das Business läuft gut, Puzar steuert privat im Moment einen in schnittigem blau gehaltenen Ferrari GTC4 V12 Lusso. Der zweifache Weltmeister in den Klassen 125 und 250 ccm feierte im November 2018 seinen 50er.

Auch Puzars ehemaliger Rivale in der 125er-Klasse, Alessio «Chicco» Chiodi, war in Mantua mit von der Partie. Chiodi fuhr in seiner Karriere drei 125er-WM-Titel ein. Der MXGP-Champion von 2008, David Philippaerts, arbeitet weiter hinter den Kulissen für Yamaha. Auch Max Bartolini war in Mantua zwischen den bulligen LKW zu erspähen. Der Mann aus der Emilia-Romagna holte in den 1990er-Jahren in der 125er-WM Top-Platzierungen und führt jetzt das KTM-Nachwuchsteam Racestone.

Auch Yves «Tefli» Demaria hat in der Szene neue Verantwortung übernommen und war in Mantua zu sehen. Der einstige Langhaar-Sonnyboy aus Südfrankreich ist mittlerweile 47 Jahre alt und betreut im Zelt von Honda Red Moto die hoffnungsvollen jungen Talente. Davor war er auch schon für das Team Standing Construct Yamaha tätig.

Ein weiterer interessanter Franzose war im Paddock: Fred Vialle. Sein Sohn Tom wurde von Red Bull KTM als Teamkollege für Jorge Prado engagiert und machte seine Sache sehr gut. Auch der Belgier Joel Smets ist seit Jahren fixer Bestandteil im Fahrerlager: Der Haudegen ist bei KTM als Coach von Rohdiamanten wie Tom Vialle im Einsatz. Zudem sitzt auch sein Sohn Greg auf einer KTM.

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