Motocross der Nationen

Bernd Eckenbach: Sieg beim Veteranen-MXoN

Von - 10.09.2019 18:05

Die ehemaligen deutschen Motocross- und Supercross-Asse Bernd Eckenbach und Josef Dobes verstärkten das siegreiche deutsche Team beim Nationencross der Veteranen in Großbritannien.

Bernd Eckenbach war einer der Stars beim Motocross der Nationen der Veteranen (VMXoN) in Farleigh Castle in Großbritannien. Der ehemalige mehrfache deutsche Meister und GP-Sieger aus Hildrizhausen zeigte dabei, dass einige seiner einstigen Qualitäten immer noch in ihm stecken. Vor allem am Start war der mittlerweile 48 Jahre alte «Ecke» eine Klasse für sich und sicherte sich promt einen Holeshot. Dazu kommt der immer noch blitzsaubere Fahrstil des einstigen Husqvarna-Werksfahrers.

Nicht nur die Fahrer, auch die Motorräder sind in die Jahre gekommen und müssen bei dieser Veranstaltung historisch sein: Gefahren wird mit Bikes in den Klassen Evo (125, 250 und 500) und Twin-Shock (Bikes mit zwei Dämpfern am Heck). Dazu kommt bei den Fahrern eine Altersklasse über und unter 50 Jahren.

Eckenbachs deutsche Teampartner waren in der Kategorie Twin-Shock der ehemalige GP-Pilot Josef Dobes sowie Jürgen Küppers und Laurent Lacasse. Das deutsche Quartett zeigte eine blitzsaubere Leistung und holte den Gesamtsieg. Unterstützt wurde das deutsche Team von zahlreichen Helfern und Sponsoren, darunter auch Thomas Ramsbacher und das Team Kaltenbach.

Bernd Eckenbach saß in Farleigh Castle auf einer Viertakt-Husqvarna aus den späten 1970er-Jahren, die mit einer Öhlins-Gabel aus den 1990er-Jahren veredelt wurde. In den Rennen holte sich Eckenbach dreimal Rang 2. Dobes kam in den vier Läufen auf die Plätze 7, 5, 4, 4. Dazu sicherte sich Lacasse die Plätze 2, 4, 5, 3. Diese Konstanz gab den Ausschlag zu Gunsten des deutschen Teams. Die USA belegten mit Dominator Mike Brown sowie John Dowd und Doug Dubach Rang 3 hinter Gastgeber Großbritannien.

«Die Motorräder haben erstklassig funktioniert und auch der Support war klasse», lobte Eckenbach, der auch Glückwünsche vom aktuellen Red Bull-KTM-Teammanager Dirk Grübel erhielt. «Es war ein tolles Erlebnis und auch wunderbare Teamarbeit. Ich bin stolz, meinen Teil dazu beigetragen zu haben.» Eckenbach kam auch seine enorme Fitness zu Gute, da nun pro Klasse über zwei Tage gleich fünf Rennen zu bestreiten waren.

Im Rahmen des Events gab es auch eine sehr beliebte Parade der Legenden aus vergangenen Jahren wie Dave Thorpe und Graham Noyce mit ihren damaligen Motorrädern. Max Anstie und Vater Marvin steuerten hier jeweils eine Zweitakter-KTM. Mit dabei war auch dort Mike Brown auf einer Chesterfield-Yamaha und Kurt Nicoll auf einer 500er-Team-Green-Kawasaki. Obwohl Brown mit der Yamaha auch alle Rennen der Evo-Klasse dominierte, sicherte sich dort Belgien mit Steve Ramon den Gesamtsieg. Der Österreicher Chris Rosenberger holte in der Retro-Klasse Twinshock in der Einzel-Konkurrenz über 50 Jahre Gesamtrang 6.

Übrigens: Eckenbach hat mit seiner Gattin zwei Söhne. Der einstige Supercross-Spezialist, der inzwischen in Holzgerlingen wohnt, hat sich nach seiner aktiven Karriere und einigen Jahren bei KTM und BMW selbstständig gemacht. Als Fitness-Trainer ist er auch für Motocrosser tätig.

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