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Weiz: Unfälle überschatten Neubauers Tagessieg

Von - 20.07.2019 10:32

Der Dreifach-Seriensieger Hermann Neubauer aus Salzburger führt auch bei der Weiz-Rallye nach dem ersten Tag, zwei Teilnehmer werden nach Unfall mit Wirbelbruch ins Krankenhaus geflogen.

Sechs der insgesamt 14 Sonderprüfungen sind bei Rallye Weiz, dem fünften von sieben Läufen zur Österreichischen Rallye-Meisterschaft, absolviert. Die Halbzeit-Wertung zeigt einmal mehr, dass sich Hermann Neubauer auf dem oststeirischen Asphalt anscheinend wohler fühlt als alle seine Konkurrenten. Der Salzburger, der in Weiz seit mittlerweile drei Jahren unbesiegt ist, präsentiert sich auch heuer topfit und in bester Racer-Laune. Nach dem ersten Tag hat der Ford-Fiesta-Pilot einen Vorsprung von 17,1 Sekunden auf den Meisterschafts-Leader Julian Wagner aus Oberösterreich. Den Vorsprung hat sich Neubauer aufgrund eines starken Auftritts in der zweiten Tageshälfte erarbeitet. Vor allem auf der Sonderprüfung 4 in Koglhof zog er dem gesamten Feld auf und davon. Zwar kam ihm wieder Julian Wagner am nächsten, er hatte aber am Ende trotzdem 13 Sekunden Rückstand.

Das momentan rein österreichische Siegespodest komplettiert Günther Knobloch (Skoda Fabia R5). Der Steirer lieferte sich mit dem Slowenen Rok Turk einen beinharten Fight um den dritten Platz und eroberte diesen leider unter tragischen Umständen. Rok Turk flog mit seinem Hyundai R5 von der Strecke und wurde, nachdem seine Copilotin Blanka Kacin einen Arzt für ihn angefordert hatte, mit einem Wirbelbruch per Hubschrauber abtransportiert. Es war übrigens bereits der zweite Hubschrauber-Einsatz an diesem Tag. Schon auf der ersten Sonderprüfung in Koglhof verlor das niederösterreichische Duo Christian Luif/Manfred Cerny mit ihrem Mitsubishi Evo IX den Kampf gegen die Strecke. Cerny musste ins LKH Graz geflogen werden. Diagnose: ebenfalls Wirbelbruch.

Ebenfalls nicht mehr im Bewerb, wenngleich zum Glück ohne körperliche Schmerzen, ist Kris Rosenberger. An seinem Porsche Porsche 997 GT-3 ist beim Start zum Rundkurs in Anger die Antriebswelle gebrochen. Im darauffolgenden Service stellte sich den Mechanikern auch noch ein tieferliegendes Problem dar. Um nicht einen vielleicht noch größeren Schaden zu riskieren, verzichtete Rosenberger auch auf einen Restart am Samstag.

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