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Letztes Update 22.10.17 08:20:23
SPEEDWEEK Deutschland

Steckbrief

Markus Reiterberger

Rennfahrer

Vorname: Markus
Nachname: Reiterberger
Spitzname: Reiti
Webseite: www.markus-reiterberger.com
Twitter: Reiti94
Nationalität: Deutschland
Geburtsdatum: 09.03.1994 in Trostberg, Deutschland (23 Jahre, 7 Monate und 13 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Obing
Größe: 182 cm
Gewicht: 72 kg
Hobbys: Motocross, BMX, Bahnsport, Fitness, Motorradtuning
Lieblingssportart(en): Motorsport
Lieblingsstrecke: Schleiz, Hockenheim
Lieblingsspeise(n): Gyros oder Bayrisch
Lieblingsmusik: AC/DC und Metallica

Markus Reiterberger wurde am 9. März im bayerischen Trostberg geboren. Er stammt aus einer motorsportbegeisterten Familie. Sein Vater fuhr Speedway und auch seine Mutter und sein Bruder setzen sich gerne auf ein Motorrad und geben ordentlich Gas.

Mit vier Jahren begann die Motorsport-Karriere des kleinen Markus. Ein 80er Roller wurde zu einem Crosser umgebaut, mit dem der Bayer fortan durch Wiesen und Felder pflügte. Sein Talent wurde schon früh offensichtlich.

Seine erste Rennerfahrung sammelte Markus im Alter von 13 Jahren im Red Bull Rookies Cup 2007. Einer seiner damaligen Gegner war Johann Zarco, der spätere Weltmeister in der Moto2 (Saison 2015 und 2016). Reiterberger beendete die Saison als Achter. In Donington und Sachsenring überraschte er in seinem ersten Jahr als Vierter.

2008 fuhr 'Reiti' eine weitere Rookies-Saison und startete parallel bei drei Rennen der IDM125.

Wegen eines starken Wachstumsschubs waren die kleinen Prototypen-Motorräder zu klein geworden, der Teenager konzentrierte sich daher ab 2009 auf die Viertakter-Szene und wechselte in den Yamaha-R6-Cup. Trotz eines Handgelenksbruch wurde er im ersten Jahr bereits Vierter (ein Sieg). 2010 gewann Reiterberger den Cup mit der Siegen und vier weiteren Podestplatzierungen.

Bereits ab 2011 richtete Markus seine Karriere auf die 1000 ccm Superbike-Klasse aus und wechselte in die IDM Superbike, er wurde in der Superstock-Kategorie Achter. 2012 fuhr er im Superstock-1000-Cup erstmals im Rahmen der Superbike-WM. Bei seinem Heimrennen auf dem Nürburgring fuhr er wie entfesselt auf den dritten Rang und beendete die Saison dieser umkämpften Serie auf Position 6.

Mit der internationen Erfahrung im Gepäck dominierte Reiterberger 2013 die IDM Superbike, die er mit nur 19 Jahren zum ersten Mal, und 2015 auf BMW zum zweiten Mal gewann. 2014 wurde er Gesamtdritter. In fünf IDM-Saisons gewann der Trostberger beeindruckende 21 IDM-Rennen und stand 12 mal auf der Poleposition.

Dass Reiterberger längst internationales Niveau erreicht hatte, zeigte sich bei Gaststarts in der Superbike-WM. Bereits 2013 auf dem Nürburgring brauste er mit unterlegenem Material auf die Plätze 13 und 12, zwei Jahre später sprangen in Misano und Magny-Cours zwei weitere 13. Ränge heraus. Auch bei Renneinsätzen in der Endurance-WM brannte er in Oschersleben die schnellste Rennrunde in den Asphalt und stellte Le Castellet einen neuen Rundenrekord auf.

2016 erfolgte der Einstieg in die Superbike-WM mit dem italienische Althea-Team, das nach der Saison 2015 von Ducati zu BMW wechselte. Bereits beim Saisonauftakt auf Phillip Island/Australien erreichte der Bayer im zweiten Lauf als Achter das erste Top-10-Resultat, beim zweiten Saisonmeeting in Buriram/Thailand folgte im ersten Rennen die erste Top-5-Platzierung. Dies war gleichzeitig sein bestes Saisonergebnis. Überschattet wurde sein Rookie-Jahr von einem schweren Sturz in Misano, bei dem er sich mehrere Rückenwirbel brach und mehrere Wochen pausieren musste. Die Saison 2016 beendete Reiti auf dem 16. WM-Rang.

Dank eines Zweijahresvertrages mit BMW startete Reiterberger 2017 erneut mit Althea Racing in der Superbike-WM, die Ergebnisse blieben jedoch verhalten. Weil der Bayer keine Perspektive mit dem italienischen Team sah, trennte er sich nach dem Meeting dritten Saisonmeeting in Aragón von Althea und wechselte in die IDM Superbike, die er mit 13 von 14 Siegen überlegen zum dritten Mal gewann.

Bei einem Wildcard-Einsatz beim Meeting der Superbike-WM auf dem Lausitzring setzte sich Reiti mit den Plätzen 13 und 9 gut in Szene – die beiden parallel stattfindenden Rennen der IDM Superbike gewann er.

Seine Zukunft sieht der Bayer aber weiterhin international. 2018 nimmt er mit seinem IDM-Team Van Zon Remeha BMW an der Superstock-1000-EM teil, 2019 ist der Aufstieg in die Superbike-WM geplant.

Markus Reiterberger © Gold & Goose Markus Reiterberger

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