Rallye

Sensationelles Aufgebot bei der 13. «quattrolegende»

Von - 18.05.2018 14:15

So viel «quattro-Prominenz» wie bei der 13. Ausgabe der quattrolegende gab es noch nie: Allen voran erfreut Walter Röhrl wieder einmal die echten Rallyefans abseits von den vielen Showprüfungen dieser Welt.

Aber auch Stig Blomqvist hat bei seinem letzten Besuch 2016 Gefallen an diesem

Liebhaber-Event gefunden. Dazu kommen noch Walter Treser, Harald Demuth, Rudi Stohl, Reini Sampl und Otto Harsch, der vier ehemalige Mitarbeiter von Audi Sport nach St. Gilgen bringt.

«Die Leute sagen: ‚Der Röhrl ist der einzige Normale – der schubst dich nicht weg oder lässt dich stehen, sondern der schreibt Autogramme, bis ihm die Finger krachen, wenn du dein Auto irgendwo da hinten geparkt hast und da liegen die Fotos drin, die du signiert haben willst, dann läuft er mit dir zu diesem Auto!‘ Und das, so glaube ich, macht es aus. Und das wiederum macht mein Leben nicht ganz einfach, weil du da schon auch gehörig unter Druck bist. Aber mir ist es ein Bedürfnis. Wenn ich dort hin gehe, dann soll ich den Leuten zur Verfügung stehen», das sagte Walter Röhrl, als er vor drei Jahren die quattrolegende beehrte.

Bei der 13. Ausgabe dieser Kult-Veranstaltung rund um St. Gilgen am Wolfgangsee kommt Röhrl abermals als großer Stargast des Veranstalters Peter Reischl nach St. Gilgen und auf die Postalm. Dort konnten die Fans bei seinem letzten Gastauftritt in aller Ruhe mit Walter Röhrl plaudern - es geht hier um eine Tiefenerfahrung, nicht um, oberflächliches Autogrammgetue. Bei der quattrolegende treffen einander die echten Liebhaber des Rallyesports und der ist immer noch eng umwoben mit dem quattro-Antrieb.

Auch wenn Röhrl mit Audi keinen seiner beiden WM-Titel einfahren konnte, ist er überzeugt: «Die Zeit mit dem Audi quattro war meine revolutionärste Phase. Ich habe meine ganzes Leben immer nur eines getan: Ich habe nach Traktion gesucht, das war krankhaft. Und plötzlich gibt es da ein Auto, wo das kein Thema mehr ist. Ein Auto, das immer, in jeder Situation, Traktion hat, das ist das Faszinierende gewesen.»

Faszinierend ist aber auch, dass ausgerechnet jener Mann, der diesem Kultobjekt namens Audi quattro seinen Namen verlieh, ebenfalls zur quattrolegende 2018 kommen wird: Walter Treser. Der 1940 im deutschen Odenwald geborene Ingenieur für Kraftfahrzeuge und Flugzeugbau war ab 1980 als Leiter von Audi Sport verantwortlich für das Rallyeprogramm.

Eng verbunden mit Audi quattro ist aber auch jener Mann, der schon 2016 für erhöhtes Publikumsinteresse sorgte: Stig Blomqvist. Der Rallye-Weltmeister des Jahres 1984 konnte acht seiner elf Siege in der Rallye-Weltmeisterschaft mit einem Audi quattro einfahren.

Auch Harald Demuth gehört bereits zu den Freunden der quattrolegende, der mehrfache deutsche Rallye-Champion hat einst für Aufsehen gesorgt, als er im Audi quattro eine Skisprungschanze bergauf bezwungen hatte. Von Abgehobenheit jedoch keine Spur, der Deutsche liebt die Rallyefans und sie lieben ihn.

Das Gleiche gilt für Österreichs Rudi Stohl, der stets ein offenes Ohr hat für die

Anliegen seiner zahlreichen Fans. Mit Reini Sampl kommt ein Audi-Pilot der Neuzeit zur quattrolegende. Doch er ist mehr als nur einer von den aktuellen Rallyepiloten. Seit einem schweren Unfall als Skirennläufer ist Sampl an den Rollstuhl gefesselt. Er verkörpert den ewigen Kämpfer, der niemals aufgibt.

Neben vielen anderen bekannten und/oder auch „nur“ leidenschaftlichen Audi quattro-Liebhabern wird auch Otto Harsch die quattrolegende mit seinem Besuch ehren, er wird vier ehemalige Audi Sport-Mitarbeiter nach St. Gilgen am Wolfgangsee dirigieren.

Weitere Informationen zur quattrolegende finden Sie auf www.quattrolegende.com

Weitere Informationen zur Audi Welt – Wolfgangsee 2017 finden Sie auf www.audiwelt.eu

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