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Pieter Breddels (Honda): «Haben Tiefpunkt erreicht»
Red Bull Honda nützt die zwei Tage zwischen dem Superbike-Test und dem Rennwochenende auf Phillip Island intensiv, um Fortschritte zu erzielen. Dafür schuftet auch Partner Cosworth zuhause auf dem Prüfstand.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Zwei Tage hat das Honda-Team nach dem Testdesaster zu Wochenbeginn Zeit, um Lehren zu ziehen für den ersten WM-Event am kommenden Wochenende. Donnerstagnacht 23.45 Uhr deutsche Zeit startet auf Phillip Island das Qualifying. Pieter Breddels, Technical Manager von Red Bull Honda, ist zuversichtlich, dass die Rückstände von Nicky Hayden und Stefan Bradl dann geringer ausfallen, als am Dienstag im Test.
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Der Amerikaner verlor als 14. schmerzhafte 1,407 sec, dem Bayer (Platz 19) fehlten sogar 2,251 sec auf die Bestzeit von Kawasaki-Werksfahrer Jonathan Rea. Nur die zwei Fahrer der Hinterbänkler-Truppe Grillini Kawasaki waren langsamer als Bradl. Breddels erklärte SPEEDWEEK.com wo die Probleme liegen, und weshalb Bradl von ihnen stärker betroffen ist als Hayden. Pieter, ihr habt die Bikes erst am 6. Januar bekommen, am Dienstag war der erste Testtag mit neuen Maschinen, neuer Software und guten Bedingungen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ihr 1,4 sec zurückliegt?
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Das haben wir nicht erwartet, wir dachten, dass wir näher an der Spitze sind – trotz der kurzen Vorbereitungszeit.
Wir hatten zwar einen Modellwechsel, aber nicht alles ist anders. Das Basis-Chassis ist kaum anders, die Elektronik ist gleich, nur auf die gesplitteten Drosselklappen müssen wir verzichten. Wir dachten, das wäre kein Problem, aber das müssen wir alles noch erörtern. Auch unsere Chassis-Abstimmung war nicht richtig. Da sind sich beide Fahrer einig.
Vor dem Test hast du mir gesagt, dass ihr quasi das gleiche Motorrad wie 2016 habt, nur mit mehr PS. Es gäbe also keinen Grund, weshalb ihr langsamer als letztes Jahr sein solltet – doch es fehlen 0,4 Sekunden. Und die Konkurrenz hat bis zu einer Sekunde zugelegt. Das stimmt. Mit fast gleichem Chassis, gleicher Elektronik und ein paar PS mehr hätten wir schneller sein müssen – in Theorie. Wir haben es aber nicht hingebracht, es ist nicht so einfach.
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Brauchen eure Elektronikspezialisten die eine zündende Idee, um die Software-Probleme zu lösen? Oder wird das ein ewiges Probieren? Wir brauchen auf jeden Fall Zeit. Als sich Stefan letztes Jahr auf das 2016-Motorrad gesetzt hat, war das nicht so schlecht. Wir haben ein Setting wie bei Hayden und van der Mark benützt, das hat funktioniert. Jetzt sieht es aber so aus, als ob er etwas anderes braucht. Eine neue Richtung, eine neue Abstimmung für das Chassis. Wir können nicht einfach die vorhandenen Daten als Maßstab heranziehen, wir fangen bei null an. Deshalb brauchen wir für Stefan mehr Zeit, als wir gedacht haben.
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Wir haben noch nicht alles im Griff, das ist klar. Von Australien werden die Motorräder direkt nach Thailad geschickt. Habt ihr vor dem Europaauftakt in Aragón die Möglichkeit, testen zu gehen? Nein, weil wir kein Material haben. Die Bikes werden von Thailand direkt nach Aragón geschickt. Erst von dort nehmen wir die Motorräder mit nach Hause, dann werden wir auch testen gehen. Ich vergleiche euch immer mit Rocky: Er liegt am Boden, steht wieder auf und kämpft sich zurück. Wart ihr schon mal so K.o. wie jetzt?
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Wir haben Schlimmeres gesehen, wirklich. 2013 in Jerez waren wir ganz ganz langsam. Da haben wir auch mit den Hinteren gefightet. Vom Rückstand seid ihr ja gar nicht so weit weg, nur in der Zeitenliste halt weit hinten. 2,2 Sekunden sind nicht viel, im Rennsport ist das aber sehr viel. Am Dienstagnachmittag fanden wir einen kleinen Weg nach vorne, die Schritte sind aber noch zu klein. Jetzt ist auch das Vertrauen bei Stefan niedrig, das müssen wir ihm erst wieder zurückgeben.
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Wenn ein Fahrer das Vertrauen verliert, dann geht es schnell bergab. Wir haben mit ihm in die falsche Richtung gearbeitet, wir haben den Tiefpunkt erreicht – jetzt geht es wieder nach oben. Was sein Vertrauen betrifft, aber auch, was das Setting des Chassis’ betrifft und die Software. Was unternehmt ihr am Mittwoch und Donnerstag, damit ihr für das Qualifying am Freitag besser gerüstet seid? Zuerst haben wir eine Besprechung mit den Fahrern gemacht und geschaut, was bei Nicky und Stefan genau los war. Wir müssen herausfinden, ob deren Probleme die gleichen sind. Dann können wir diesbezüglich etwas in die Wege leiten und zum Beispiel Cosworth zuhause sagen, dass sie auf dem Prüfstand verschiedene Dinge probieren, die in unseren Augen nicht richtig sind. In zwei Tagen lässt sich schon etwas bewegen. Ihr habt bei Cosworth Leute sitzen, die nur auf euren Input warten? So einen Luxus leistet sich sonst niemand.
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Wenn das sein muss, dann bekommen wir das hin. Wir werden bis zum Wochenende sicher besser. Wäre das Wetter am Montag schon gut gewesen, wären wir jetzt an einem anderen Punkt – wir haben dadurch viel Zeit verloren.
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