Superbike-WM

Brünn, Lauf 1: Chaos im Grid, Rea holt 60. SBK-Sieg!

Von - 09.06.2018 14:16

Auch das der zweite Superbike-Lauf dreimal gestartet werden musste, brachte Jonathan Rea nicht aus dem Konzept. Der Kawasaki-Star übertrumpfte mit seinem 60-Laufsieg Legende Carl Fogarty. Melandri (Ducati) auf Platz 2.

Bei angenehmen 24 Grad und freundlicher Bewölkung wurde das erste Rennen der Superbike-WM in Brünn gestartet. Doch nach nur drei Runden musste der erste Lauf nach einem Sturz von Ducati-Junior Michael Rinaldi abgebrochen werden. Zuvor war bereits Jordi Torres (MV Agusta) ausgeschieden. Der Neustart erfolgte in der ursprünglichen Reihenfolge über 17 Runden und mit den zuvor ausgefallen Teilnehmern.

Weil aber gleich mehrere Fahrer einen Frühstart fabrizierten, musste das Prozedere wiederholt und das Rennen zum dritten Mal gestartet werden. Es wurden nur noch 16 Runden gefahren.

An der Spitze verlief das Rennen dann eher unspektakulär. Mit schnellen Runden setzte sich Jonathan Rea (Kawasaki) schnell von seinen Verfolgern ab und fuhr einen souveränen Laufsieg ein – es war bereits sein 60. Triumph in der Superbike-WM, einen mehr als der legendäre Carl Fogarty.

Den zweiten Platz sicherte sich ebenso sicher Marco Melandri, der auf einer seiner Lieblingspisten endlich wieder ein gutes Rennwochenende mit seiner Ducati erwischt, wohingegen sein Aruba Ducati Teamkollege Chaz Davies als Achter unter die Räder kam und auf Rea weitere Punkte einbüßte. Pole-Setter Tom Sykes (Kawasaki) komplettiert das Podium.

In der Gesamtwertung führt Rea (270 P.) nun mit 81 Punkte vor Davies und 91 Punkte Sykes an.

Spannender als in den Top-3 verlief das Rennen auf den hinteren Positionen. Als Vierter setzte sich nach rundenlangen Kampf Donington-Doppelsieger Michael van der Mark gegen seinen Pata Yamaha-Teamkollegen Alex Lowes durch.

Um Platz 6 kämpften mit Eugene Laverty (Aprilia), Lorenzo Savadori (Aprilia), Chaz Davies (Ducati) und Leon Camier (Red Bull Honda) gleich vier Piloten, die in dieser Reihenfolge die Ziellinie kreuzten.

Pech hatte Loris Baz mit der einzigen BMW, als er drei Runden vor dem Ende per Sturz ausschied.

So lief das Rennen

Start: Rea, dann Sykes, Lowes, Melandri und Davies. Dann van der Mark, Laverty und Camier.

Runde 1: Rea glänzt mit 0,8 sec Vorsprung auf Sykes, Lowes und Melandri. Davies und vd Mark bereits 1,9 sec zurück.

Runde 2: 1,8 sec Vorsprung für Rea! Van der Mark und Davies liefern sich einen sehenswerten Kampf um Platz 5.

Runde 3: Vd Mark hat Davies distanziert, jetzt ist sein Yamaha-Teamkollege Lowes dran.

Runde 4: Rea ist um 2,4 sec enteilt. Melandri (2.) vorbei an Sykes. Die Yamaha-Piloten im Kampf um Platz 4.

Runde 5: Melandri jetzt mit freier Fahrt, doch Rea ist 0,2 sec schneller. Davies und Laverty kämpfen um Platz 6, dahinter lauert Camier. Baz auf Platz 11. Gagne gibt das Rennen in der Box auf.

Runde 6: Rea führt 3,2 sec vor Melandri, der wiederum Sykes um 1,2 sec distanziert hat. Lowes und vd Mark liegen dicht hinter dem Pole-Setter.

Runde 8: Laverty presst sich an Davies vorbei auf Platz 6, auch Camier und Savadori drängen weiter nach vorne.

Runde 10: Rea jetzt mit 4,2 sec Vorsprung auf Melandri, Sykes 6,5 sec zurück. Lowes und van der Mark fahren am Limit und kommen den Top-3 nicht näher. Laverty weiter Sechster vor Davies, Savadori und Camier.

Runde 12: Van der Mark (4.) schnappt sich Lowes (5.)

Runde 13: Savadori vorbei an Davies. Sturz Loris Baz!

Runde 14: Rea kontrolliert 4,6 sec Vorsprung mit Leichtigkeit, auch Melandri und Sykes haben ihre Positionen sicher.

Runde 16: Rea gewinnt vor Melandri und Sykes. Van der Mark (4.) setzt sich gegen Lowes durch. Dann Laverty, Savadori, Davies, Camier, Razgatlioglu, Hernandez, Mercado, Ramos, Fores, Rinaldi. Keine Punkte gab es für Jacobsen, Jezek und den gestürzten Baz.

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Jonathan Rea auf dem Weg zu seinem 60. Superbike-Laufsieg © Gold & Goose Jonathan Rea auf dem Weg zu seinem 60. Superbike-Laufsieg Jonathan Rea feierte in der Superbike-WM mehr als jeder andere © Gold & Goose Jonathan Rea feierte in der Superbike-WM mehr als jeder andere
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