Superbike-WM

Leon Camier: Dem Honda-Motor mangelt es an Leistung

Von - 09.06.2018 18:56

Honda-Ass Leon Camier wusste, dass er von Startplatz 10 im ersten Rennen der Superbike-WM in Brünn eine schwere Aufgabe vor sich hat. Zum ersten Mal beschwerte sich der Engländer über den Motor der Fireblade.

«Viel mehr konnten wir nicht erwarten», meinte Leon Camier nach seinem neunten Platz. «Ein schwieriges Wochenende. Wir waren hier nicht beim Testen und lagen deshalb von Anfang an etwas hinten. Ich ging davon aus, dass Brünn schwierig für uns wird, weil der Streckencharakter unserem Motorrad nicht entgegenkommt. Ich würde sagen, dass wir das Maximale aus unserem Paket herausgeholt haben.»

Der Engländer sah als Neunter die karierte Flagge, 18,104 sec hinter Sieger Jonathan Rea aus dem Kawasaki-Werksteam.

Camier hing am Ende seiner Vierergruppe mit Eugene Laverty, Lorenzo Savadori und Chaz Davies, Rang 6 war lange in Reichweite. «Weil ich wegen mangelnder Leistung auf den Geraden verlor, musste ich in den Kurven extrem viel riskieren», erklärte der Britische Meister von 2009. «Nur um dran zu bleiben, musste ich schon alles riskieren. Dabei habe ich alles probiert, passte meinen Stil an, aber es nützte nichts. Auf der Geraden konnte ich dranbleiben. Wenn ich dann aber am Ende der Geraden zu einer Attacke ansetzte, fehlte das letzte bisschen Leistung.»

Die 250 Umdrehungen, die du jetzt mehr zur Verfügung hast, haben dir nicht geholfen? «Null», hielt Camier gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Ich merke keinen Unterschied. In einigen Kurven war ich stärker als diese Jungs, aber das nützt nichts, wenn du auf der Geraden zu viel verlierst.»

Mit den sieben Punkten aus Rennen 1 hat Camier jetzt 63 auf dem Konto, Jordi Torres (64/MV Agusta) und Loris Baz (67/BMW) sind in Reichweite.

Teamkollege Jake Gagne gab mit rutschender Kupplung nach vier Runden auf.

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Leon Camier ist auf den Geraden zu langsam © Honda Leon Camier ist auf den Geraden zu langsam Leon Camier kam an Lorenzo Savadori und Chaz Davies nicht vorbei © Gold & Goose Leon Camier kam an Lorenzo Savadori und Chaz Davies nicht vorbei
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