Superbike-WM

Michael van der Mark über seinen geerbten Podestplatz

Von - 15.09.2018 17:47

Yamaha wird in der Superbike-WM immer stärker, vor allem mit Michael van der Mark. Mit Platz 3 im ersten Lauf in Portimão hat er wieder Punkte auf den WM-Zweiten Chaz Davies aufgeholt.

Die Ergebnisse von Yamaha und Michael van der Mark werden immer konstanter. Nach Platz 2 in Misano (Lauf 1) stieg der schnelle Niederländer beim Meeting in Portimão als Dritter erneut aufs Podium. Immerhin drei Punkte konnte der 25-Jährige somit auf Ducati-Pilot Chaz Davies gut machen, dessen zweiten WM-Rang er bis zum Saisonfinale übernehmen will.

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der Yamaha-Pilot bei seinem Podium vom Sturz von Lorenzo Savadori (Aprilia) profitierte. «Es tat mir leid für Savadori, als er stürzte. Das Podium ist für mich etwas glücklich», gab van der Mark im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zu. «Die Punkte sind natürlich wichtig für die Meisterschaft.»

Doch der WM-Dritte konnte in der zweiten Rennhälfte das Tempo von Ducati-Star Marco Melandri (2.) mitgehen und kreuzte nur 4,2 sec hinter Sieger Jonathan Rea (Kawasaki) die Ziellinie. «Wir waren das gesamte Rennwochenende konstant und nur ein paar wenige wie Jonathan waren schneller. Und es gab nur sehr wenige, die konstant waren», hielt der Supersport-Weltmeister von 2014 fest. «Deshalb war ich für das Rennen zuversichtlich. Ich fühlte mich auch in der Superpole sehr gut und war von der Pole-Zeit nicht weit entfernt. Aber dann stiegen die Temperaturen und wir mussten etwas am Set-up ändern. Zuerst hatte ich dann auch massive Probleme. Hinten hatte ich keinen Grip und auch vorne stimmte das Gefühl nicht. Als ich Vierter war und etwas schneller als die Jungs hinter mir war, versuchte ich letztendlich nur, die Position zu halten und ins Ziel zu kommen.»

Als Dritter des ersten Laufs muss van der Mark im zweiten Rennen am Sonntag von der siebten Position starten. «Ein wenig müssen wir unser Bike für den zweiten Lauf verbessern und auch am Start müssen wir arbeiten. Und wenn man im Pulk steckt, kann vieles passieren», weiß der 25-Jährige. «Im ersten Rennen hatte ich in der dritten Kurve auch etwas Glück. Wenn wir einen guten Speed fahren können, werden wir auch wieder nach vorne kommen. Ein guter Start und die erste Runde heil zu überstehen, ist wichtig.»

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