Superbike-WM

Familienmensch Johnny Rea: Umzug in die Heimat

Von - 05.10.2018 10:55

Der seitdem Superbike-Meeting Magny-Cours als vierfacher Weltmeister feststehende Jonathan Rea hat einen anstrengenden Spätherbst hinter sich und ist mit seiner Familie auch noch umgezogen.

Mit dem vierten Superbike-WM-Titel in Serie und seinen bislang 68 Laufsiegen hat Kawasaki-Werksfahrer Jonathan Rea 2018 die Geschichtsbücher neu geschrieben. Nach der PR-Tour für seine Autobiografie in den vergangenen Tagen hat Rea nun endlich einen extrem ereignisreichen Spätherbst vor sich. Nach einigen Jahren, in denen die Reas in ihrem schmucken Reihenhaus in Castletown auf der Insel Man gewohnt haben, folgte nun die Rückkehr in die Heimat Nordirland.

Rea hat sich für die gesamte Familie in der Metropole Belfast ein neues Eigenheim zugelegt. «Ich freue mich jetzt schon so sehr darauf, Weihnachten mit der ganzen Familie hier im Haus zu feiern», gesteht der Kawasaki-Star, der in den vergangenen Jahren immer wieder Weihnachten in der Heimat seiner australischen Gattin verbracht hatte. „Aber Weihnachten ist für mich nicht Santa Claus mit Flip-Flops, Badehose und einem weißen Bart mit Mütze. Es sind für mich mehr die Erinnerungen an die Kindheit, späte Einkäufe in den hell erleuchteten Straßen. Die erweiterte Familie wird bei uns sein und es gibt Truthahn“, verriet er in einem Interview mit dem Belfast-Telegraph.

Rea gilt als Familienmensch und zeigte dies zuletzt auch, als er nach dem Titelgewinn in Magny-Cours seinen Vater John auf das Podium mitnahm. Das neue Haus der Reas steht übrigens im Örtchen Templepatrick, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Stadtzentrum von Belfast. Der Belfast-Golfplatz ist nur einen Steinwurf entfernt, zum Flughafen sind es auch nur zehn Kilometer - ebenso zum Stammsitz seiner Familie. „Es geht hier zu 100 Prozent um die Einschulung und die Unterstützung durch das Familien-Netzwerk“, erklärt Rea, dessen Söhne Jack und Tyler fünf und drei Jahre alt sind.

Der SBK-Dominator weiß: «Wir hätten uns in jedem der Länder niederlassen können, in denen ich in einer Saison meine Rennen bestreite. Auf die Isle of Man sind wir damals gegangen, weil ein Teamkollege dort gewohnt hat. Aber durch die Entwicklung meiner Karriere war ich dann immer weniger daheim. Meine Mutter musste zum Babysitting einfliegen. Es war dann auch zu viel, um stets darum zu fragen. Es war auch nicht das Bild, wie ich meine Kinder aufwachsen sehen will.»

Rea gesteht: «Schon Ende 2017 habe ich mit diesem Umzug-Gedanken gespielt. Ich habe immer nach Häusern und deren Preise hier in Nordirland Ausschau gehalten, weil ich neugierig bin. Als wir etwas passendes gefunden hatten, haben wir ein solides Angebot gemacht und dann auch den Zuschlag erhalten. Jetzt sind wir eingezogen und Jack hat hier auch schon die Vorschule begonnen, wir lieben es. Es war zuletzt viel los, die Übersiedlung, der vierte WM-Titel und das Buch. Jetzt kann ich sagen, ich habe all das erreicht, was ich mir vor einem Jahr um diese Zeit vorgenommen habe.»

Die WM-Rennen in Argentinien und Doha stehen jetzt noch bevor. «Nach Doha kommt auch Tarsh mit den Kids nach», erzählt Rea. «Jack hat einige Ferientage und wir bleiben dann ein paar Tage in Doha. Ich denke, ich werde dann auch für fünf Tage einfach mein Handy abdrehen.»


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