Superbike-WM

BMW Motorrad: Ein klares Bekenntnis zum Motorsport

Von - 06.11.2018 12:09

Nach fünf tristen Jahren in der Superbike-WM sorgt Dr. Markus Schramm, neuer Chef von BMW Motorrad, dafür, dass die Meisterschaft wieder ernsthaft angegangen wird. BMW will an alte Erfolge anknüpfen.

BMW hat mit seinem Werksteam in der Superbike-WM zwischen 2009 und 2013 insgesamt 12 Siege, 41 Podestplätze, 12 schnellste Rennrunden und eine Pole-Position erobert. Marco Melandri sorgte 2012 als Dritter für die beste WM-Platzierung. Den letzten Podestplatz für BMW eroberte der Italiener am 20. Oktober 2013 mit Rang 2 im ersten Rennen in Jerez.

Seit 2014 war BMW in der Superbike-WM nicht mehr werksseitig vertreten, mit der neuen Kooperation mit Shaun Muir Racing (SMR) weitet BMW sein Engagement für die Zukunft wieder deutlich aus. Gleichzeitig wird das Kundensportprogramm in zahlreichen anderen internationalen und nationalen Rennserien fortgeführt.

Um diesem erweiterten Engagement gerecht zu werden, erfolgt innerhalb von BMW Motorrad eine Strukturanpassung: Marc Bongers, bisher Technischer Direktor BMW Motorrad Motorsport, berichtet künftig als BMW Motorrad Motorsport Direktor direkt an den Leiter von BMW Motorrad, Dr. Markus Schramm. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der BMW Group Motorsport verstärkt, um weitere Synergien – insbesondere bei kommerziellen und logistischen Themen – zwischen dem Automobil- und dem Motorradrennsport zu nutzen.
 


Im Zuge der Zusammenarbeit mit Shaun Muir Racing in der Superbike-WM verantwortet BMW die Entwicklung und Weiterentwicklung von Motor, Elektronik, Fahrwerk und Aerodynamik. Alle weiteren Bereiche der Test- und Renneinsätze liegen in der Zuständigkeit von SMR.
 


Das Einsatzbike, die neue BMW S1000RR, wurde Dienstagmorgen auf der EICMA in Mailand präsentiert. Bei BMW läuft parallel die Entwicklung der Rennsportkomponenten, mit denen das neue Superbike für den Einsatz in der Königsklasse für seriennahe Motorräder modifiziert wird.


«Der Motorsport ist seit fast 100 Jahren ein fester Bestandteil der Erfolgsgeschichte von BMW Motorrad», sagte Dr. Schramm. «Deshalb sind unsere Aktivitäten im internationalen Rennsport von wesentlicher Bedeutung für unsere Marke, und es ist ein logischer Schritt, auch mit unserer neuen BMW S1000RR in der höchsten Klasse des seriennahen Rennsports anzutreten. Wir sind überzeugt, dass unsere Rennsportabteilung BMW Motorrad Motorsport gemeinsam mit Shaun Muir Racing und den beiden Top-Fahrern Tom Sykes und Markus Reiterberger diese Herausforderung mit Bravour meistern wird.»

Rennsportchef Marc Bongers ergänzte: «Zur kommenden Saison schalten wir in der Superbike-WM einen Gang höher: Zusätzlich zur Entwicklung der Kernkomponenten Motor und Elektronik zeichnen wir uns nun auch verantwortlich für die Themen Fahrwerk und Aerodynamik. In diesen beiden Bereichen lag die Entwicklung bisher in der Hand unserer Kundenteams. Wir freuen uns sehr darauf, mit Shaun Muir und seinem Team zusammenzuarbeiten. Bezüglich unserer Zielsetzung für die Saison 2019 müssen wir realistisch bleiben: Die BMW S1000RR ist ein neues Motorrad, und die zur Verfügung stehende Entwicklungszeit ist kurz. Entsprechend wird es in unserer ersten Saison vor allem darum gehen, das Bike unter Rennbedingungen weiterzuentwickeln und so schnell wie möglich konkurrenzfähig zu machen. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und im nächsten Schritt den Kampf gegen die stark aufgestellten reinen Werksteams aufnehmen. Das langfristige gemeinsame Ziel von BMW Motorrad Motorsport und Shaun Muir Racing lautet natürlich, Top-Platzierungen einzufahren und um den Titel zu kämpfen. Doch den Weg dorthin müssen wir schrittweise gehen.»

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Wollen BMW gemeinsam erfolgreich machen: Ex-Weltmeister Tom Sykes, Teamchef Shaun Muir und BMW-Chef Markus Schramm (v.l.) © BMW Wollen BMW gemeinsam erfolgreich machen: Ex-Weltmeister Tom Sykes, Teamchef Shaun Muir und BMW-Chef Markus Schramm (v.l.)
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