Superbike-WM

So kam der Go-Eleven-Ducati-Deal zustande

Von - 27.11.2018 11:32

Erst nachdem die Bestellfrist für die Panigale V4R abgelaufen war, kam es zur Einigung zwischen dem Go Eleven-Team und Ducati für die Superbike-WM 2019. Es klappte auf den letzten Drücker.

Nach vier erfolglosen Jahren in der seriennahen Motorradweltmeisterschaft mit Kawasaki wollte Go Eleven zu einem italienischen Hersteller wechseln. Teameigner Gianni Ramello liebäugelte eigentlich mit Aprilia, doch im Rahmen des Valencia-GP verkündete Rennchef Romano Albesiano den Rückzug des Herstellers aus Noale aus der Superbike-WM.

Es blieb also nur noch Ducati als Option – doch zu diesem Zeitpunkt war die Bestellfrist für die neue Panigale V4R bereits vier Wochen abgelaufen! Der Deal kam dennoch zustande und mit Eugene Laverty hat Go Eleven erstmals seit Max Biaggi 2008 einen ausgewiesenen Top-Piloten unter Vertrag. «Er ist das Sahnehäubchen», freute sich Ramello. «Es ist immer eine Ehre, mit Ducati anzutreten. Wir haben also eine große Verantwortung und dürfen das Werk und die Fans nicht enttäuschen.»

Rückendeckung erhielt Go Eleven von Promoter Dorna. «Ich muss mich bei der Dorna und bei Gregorio Lavilla bedanken, dass sie unseren Wunsch nach einem qualitativen Sprung unterstützten. Ganz persönlich möchte ich auch Ducati Corse, Paolo Ciabatti und Gigi Dall'Igna danken – sie haben es möglich gemacht, dass wir noch ein Motorrad bekommen haben. Wir werden unser Bestes geben, um sie alle nicht zu enttäuschen.»


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Go Eleven wechselt für die Superbike-WM 2019 zu Ducati © Go Eleven Go Eleven wechselt für die Superbike-WM 2019 zu Ducati
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