Superbike-WM

Sandro Cortese: Ein Jahr Diät, jetzt zu wenig Muskeln

Von - 01.12.2018 17:32

Nach zwei Testtagen auf der Yamaha R1 weiß Sandro Cortese genau, was ihn in der Superbike-WM 2019 erwartet. «Ich habe jetzt zwei Monate Zeit, um im Fitnessstudio an Muskelmasse zuzulegen», sagt der 28-Jährige.

«Die zwei Testtage in Jerez waren sehr nützlich. Vor allem weiß ich jetzt, wie ich meinen Körper trainieren muss», erzählte Supersport-Weltmeister Sandro Cortese nach über 100 Runden mit der Yamaha R1 für das Giansanti Racing Team auf dem Circuito de Jerez. «Ich habe das ganze Jahr Diät gehalten, um mit Jules Cluzel mithalten zu können – er wiegt nur 54 Kilogramm. In meiner Moto2-Zeit hatte ich im Schnitt 64 Kilogramm, für dieses Jahr habe ich mich auf 60 Kilo runtergehungert. Jetzt merke ich, wo ich Muskelkater habe, da muss ich wieder zulegen. Ich habe jetzt zwei Monate Zeit, um im Fitnessstudio Muskeln aufzubauen.»

Der 28-Jährige wird nicht nur an den Hanteln schuften, er will auch so viel wie möglich Motorradfahren. Bis Ende Januar ist Winterpause, dann testen die meisten Teams je zwei Tage in Jerez und Portimao, bevor das Material nach Australien verfrachtet wird. Dort sind am Montag und Dienstag vor dem Rennen zwei weitere Testtage, bevor am letzten Februar-Wochenende die Superbike-WM 2019 startet.

«Ich möchte mir für den Winter eine R1 organisieren und so viel wie möglich mit ihr fahren», verdeutlichte Cortese. «Nichts Besonderes, es geht nur um das Gewicht und die Leistung. Ich möchte mit ein paar anderen Fahrern nach Spanien, nicht nur zum Motorrad fahren, auch zum Fahrradtraining. Wir wollen es vermeiden auf Strecken zu gehen, auf denen es viele Hobbyfahrer hat. Das ist so gefährlich, wenn wir mit ihnen fahren. Mir reicht es, wenn ich die Rennstrecke pro Tag eine Stunde für mich habe. Und dann am Nachmittag Fahrradfahren, das wäre die ideale Vorbereitung.»

Seinem neuen Arbeitgeber, dem Giansanti Racing Team (GRT) stellt er gute Noten aus: «Mit dem Team bin ich sehr glücklich, alle sind sehr professionell. Auch wenn sie aus der Supersport-Klasse kommen, fanden wir uns mit der R1 sehr schnell zurecht. Die Leute von Yamaha haben mir auch viel geholfen, so schnell wie möglich vorwärts zu kommen.»

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