Superbike-WM

Honda im Red-Bull-Design: Sammlerstück für 85.000 €

Von - 09.01.2019 10:41

Nach Triple-M verscherbelt auch Ten Kate Racing seine Honda-Superbikes. Der japanische Hersteller baut für die Weltmeisterschaft 2019 eigene Motorräder auf und spannte mit den Teams Moriwaki und Althea zusammen.

Seit 6. November 2018 ist offiziell: Ab kommender Saison kümmert sich die Honda Racing Corporation (HRC) nach 16 Jahren Abstinenz wieder selbst um die Superbike-WM. Diese Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen: Die jahrelange Zusammenarbeit mit dem niederländischen Ten-Kate-Team wurde beendet, ebenso mit dem Triple-M-Team des Frankfurters Matthias Moser, der 2018 die offizielle Satelliten-Mannschaft stellte.

HRC spannte mit dem japanischen Moriwaki-Team zusammen, das italienische Althea-Team kümmert sich um die Logistik. Als Fahrer wurden Leon Camier und Ryuichi Kiyonari verpflichtet.

Während sich Triple-M aus dem Rennsport verabschiedete, versucht Ten Kate mit einem anderen Hersteller weiterzumachen. Doch Aprilia hat sich aus der Superbike-WM zurückgezogen und Suzuki offeriert einem eventuellen Team nur mangelhafte Unterstützung. BMW, Ducati, Honda, Kawasaki und Yamaha haben Partner.

Sollte es Ten Kate gelingen, in der Superbike-WM 2019 dabei zu sein, dann wohl erst ab dem Europa-Auftakt Anfang April in Aragon und als Kundenteam. «Es ist nach wie vor unser Wunsch, 2019 in der Startaufstellung zu stehen», versicherte Ten-Kate-Teammanager Kervin Bos gegenüber SPEEDWEEK.com. «Wir reden mit einigen Herstellern und potenziellen Sponsoren. Bislang können wir aber keine Fakten präsentieren.»

Die Motorräder von Leon Camier und Jake Gagne aus der Saison 2018 stehen inzwischen für 85.000 Euro pro Stück zum Verkauf. Der Fireblade-Motor ist von Ten Kate und dessen Partner Cosworth vorbereitet, die Elektronik ist von Magneti Marelli. Die Bikes haben eine Suter- oder Ten-Kate-Schwinge, Marchesini-Räder, Nissin-Bremsen, alle Verkleidungsteile sind aus Carbon und die Federelemente sind Öhlins-Werkmaterial 2018. Außerdem bekommt der Käufer ein Echtheitszertifikat von Ten Kate.

Besonders reizvoll für Sammler: Die Honda waren nur zwei Jahre lang im auffälligen Red-Bull-Design unterwegs, außerdem ist es die womöglich letzte Ten-Kate-Honda, die in der Superbike-WM zum Einsatz kam.

Während Triple-M für die technisch quasi identischen Motorräder 70.000 Euro verlangte, ruft Ten Kate 15.000 Euro mehr auf. Dafür können die Bikes Kundenwünschen angepasst werden.

Anfragen bitte schriftlich an Teammanager Kervin Bos.

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Zum Verkauf: Die WM-Superbikes 2018 von Honda © Ten Kate Racing Zum Verkauf: Die WM-Superbikes 2018 von Honda
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Superbike-WM

Superbike-WM 2018 Jerez Test - Onboard mit Michael van der Mark

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

Mercedes: Wann werden Dauer-Sieger unsympathisch?

​​Die Fans mögen keine Dauer-Sieger. Das beste Beispiel: Als Michael Schumacher (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) alles in Grund und Boden fuhren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen.

» weiterlesen

 

tv programm

Bundesliga Aktuell

Mi. 23.01., 18:15, SPORT1+


SPORT1 News

Mi. 23.01., 18:15, SPORT1+


Servus Sport aktuell

Mi. 23.01., 19:15, ServusTV Österreich


Formula E Street Racers

Mi. 23.01., 19:30, ORF Sport+


Formula Drift Championship

Mi. 23.01., 19:35, Motorvision TV


Bundesliga Aktuell

Mi. 23.01., 20:50, SPORT1+


SPORT1 News

Mi. 23.01., 20:50, SPORT1+


Monster Jam Championship Series

Mi. 23.01., 21:50, Motorvision TV


Autofocus

Mi. 23.01., 21:50, ORF 2


NASCAR Cup Series Pocono 400, Pocono Raceway

Mi. 23.01., 22:40, Motorvision TV


Zum TV Programm
41