Superbike-WM

Buell ist zurück – in SBK-WM aber wohl nur elektrisch

Von - 06.03.2019 16:18

Der Auftritt von Erik Buell Racing in der Superbike-WM 2014/15 ist wie die Insolvenz noch in guter Erinnerung. Mit einem neuen Konzept kehrt die US-Marke zurück.

Erik Buell baute unter seinem Namen sportliche Motorräder mit dem V2-Motor von Harley-Davidson. Harley Davidson kaufte Buell die Firma ab, sperrte den Laden aber 2009 überraschend zu. Anschließend gründete Tüftler Erik Buell die Nachfolge-Gesellschaft EBR – Erik Buell Racing.

EBR war ambitioniert und nahm sich auch die Superbike-WM vor, um das sportliche Image der Motorräder zu unterstreichen. Es reichte aber nie zum Durchbruch, die Vorstellung in der seriennahen Motorradweltmeisterschaft war eine Blamage. 

2014 holten Aaron Yates und Geoff May zusammen null Punkte, meistens rolltes die V2-Motorräder mit Defekten aus. Für die einzigen zwei WM-Punkte sorgte Larry Pegram als Wildcard-Pilot in Laguna Seca.

Im zweiten Jahr bot EBR den schnellen Niccolo Canepa und Pegram auf, die Pleite des Stammwerks beendete die Saison aber nach nur vier Meetings. Pegram sammelte in zwei Top-15-Platzierungen drei WM-Punkte, Canepa lediglich einen.

Nun tat sich das aus der Insolvenz neu aufgestellte Unternehmen EBR mit F1-Teamchef Frederic Vasseur zusammen und will unter dem Namen Fuell Elektro-Zweiräder bauen. Vasseur ist auch Gründer von Spark Racing Technology und baut Formel E-Rennwagen.

Das Modell Fuell Flow reiht sich optisch nahtlos in die früheren Buell- und EBR-Motorräder ein. Mit der Moto E debütiert im Rahmen der MotoGP 2019 erstmals eine elektrisch angetriebene Rennserie. Sollten elektrische Superbikes eines Tages alltagstauglich sein, werden wir vielleicht auch Buell wieder in der Superbike-WM sehen.

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Die Fuell Flow ist optisch eine Buell © Fluell Die Fuell Flow ist optisch eine Buell
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