Superbike-WM

Assen, Warm-up: Eiseskälte, Sonne – Bautista vorne

Von - 14.04.2019 09:19

Einen Tag nach dem Schneechaos in Assen präsentierte sich uns der TT Circuit am Sonntagmorgen wieder von seiner freundlichen Seite. Alvaro Bautista (Ducati) fuhr im Warm-up der Superbike-WM Bestzeit.

Der Zeitplan für Sonntag wurde nach den wiederholten Schneefällen am Samstagnachmittag leicht modifiziert. Statt des Sprintrennens (das ist gestrichen) wird um 11 Uhr das erste Superbike-Rennen vom Samstag nachgeholt, um 14 Uhr findet das zweite Rennen über die volle Distanz statt.

Für beide Läufe gilt als Grid-Aufstellung das Ergebnis der Superpole, zum ersten Mal erleben wir Markus Reiterberger in der ersten Startreihe. Der BMW-Pilot wird als Dritter neben Polesetter und WM-Leader Alvaro Bautista (Ducati) und Michael van der Mark (Yamaha) losbrausen.

Teamkollege Tom Sykes war am Samstag auf bestem Weg zur Pole, das Qualifying wurde nach einem Sturz von Toprak Razgatlioglu aber just zu dem Moment abgebrochen, als der Engländer sich in seiner schnellsten Runde befand – Startplatz 6. Auch Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) würde bei normalem Superpole-Verlauf deutlich weiter vorne stehen – Startplatz 8.

Im Warm-up am Sonntagmorgen um 9 Uhr war der TT Circuit in Assen sonnengeflutet. Nicht eine Wolke am Himmel, in der Nacht zuvor gab es aber erneut Minusgrade. So wurde die 15-minütige Session bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ausgetragen, im Lauf des Tages soll es bis zu 9 Grad «warm» werden und schön bleiben.

Polesetter Bautista fuhr mit seiner Ducati Panigale V4R in erstaunlichen 1:35,416 min Bestzeit und blieb damit 0,131 sec vor Rea. In den Top-8 folgen Sykes, Haslam, Lowes, van der Mark, Reiterberger und Torres.

Sandro Cortese (GRT Yamaha), der sich bei seinem Sturz in der Superpole eine Bänderdehnung in der rechten Schulter zuzog, biss sich durch und wurde mit 1,559 sec Rückstand 11. Damit landete er einen Platz hinter Teamkollege Marco Melandri, aber vor Leon Camier (13./Honda) und Chaz Davies (14./Ducati)

Razgatlioglu und Honda-Schützling Ryuichi Kiyonari, die nach ihren Superpole-Stürzen vom Rennarzt Startverbot für das Samstag-Rennen erhielten, sind wieder dabei und fuhren auf die Plätze 9 und 18.

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