Superbike-WM

Marco Melandri am Boden: «Stärke jetzt Schwäche»

Von - 15.04.2019 12:23

Den Wechsel von Ducati zu Yamaha hatte sich Marco Melandri einfacher vorgestellt. Der Italiener war beim Superbike-Meeting in Assen nur ein Schatten seiner selbst.

Kein Top-5-Finish, nicht einmal die Top-10 erreichte Marco Melandri in Assen – nur die Plätze 12 und 14 und schlechtester Yamaha-Pilot. Es ist kaum zu glauben, dass es sich um denselben Rennfahrer handelt, der beim Superbike-Saisonauftakt auf Phillip Island für das erste Yamaha-Podium der Saison 2019 sorgte.

«Die Rennen war... sehr schwierig», stöhnte der 36-jährige Italiener. «Ich hatte dasselbe Problem wie seit Saisonbeginn. Für mich ist es fast unmöglich, das Bike hart zu verzögern oder in die Kurven zu bringen. Meinen natürlichen Fahrstil kann ich nicht verwenden, denn in Schräglage ist die R1 sehr aggressiv auf Bodenwellen. Das ist normerweise meine Stärke, doch jetzt ist es mein schwächster Punkt und das macht es mir momentan nicht leicht.»

Für Yamaha problematisch: Einerseits ist Melandri mit 22-Laufsiegen der erfolgreichste der aktuellen Yamaha-Piloten (er fuhr mit der R1 auch mehr Laufsiege ein, als die Werkspiloten Alex Lowes und Michael van der Mark zusammen), andererseits klagt nur der Routinier über derartige Fahrwerksprobleme.

Ist im neuen Superbike-Team GRT Yamaha vielleicht zu wenig Know-how zur Lösung der Probleme vorhanden? «Das Team arbeitet unermüdlich daran. Ich denke die Kälte und die Charakteristik von Assen haben das Rennwochenende noch schwieriger gemacht», grübelt Melandri. «Wir haben jetzt drei Wochen Pause, dann kommt mit Imola eine ganz andere Piste und ein besseres Wetter. Da werden wir uns sicher besser schlagen, momentan ist es ein Trauerspiel.»

Übrigens: Melandri verpasste nun bereits seit fünf Rennen in Folge den Sprung unter die besten zehn. In Thailand retterte er sich als Sechster über die Distanz.

In der Gesamtwertung ist der Vizeweltmeister von 2011 mittlerweile auf Rang 7 abgerutscht und hat sieben Punkte Rückstand auf den sechstplatzierten Chaz Davies (Ducati).

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