Superbike-WM

Grandios: Michael vd Mark bringt Yamaha an die Spitze

Von - 09.06.2019 16:46

Mit 54 Punkten aus drei Rennen ist Michael van der Mark der überragende Fahrer des Superbike-Meetings in Jerez. Der Niederländer sorgte für den ersten Yamaha-Laufsieg der Saison 2019.

Ist Yamaha beim Misano-Test endgültig der Durchbruch gelungen? Betrachtet man die Performance von Michael van der Mark am Rennwochenende in Jerez, lautet die Antwort ja.

Der Supersport-Weltmeister von 2014 war im ersten Training Schnellster, in der Superpole am Samstagvormittag reichte es für den Yamaha-Piloten mit 0,6 sec Rückstand wegen eines Fehlers nur zu Platz 7. Doch in den Rennen drehte der 26-Jährige auf: Im ersten Lauf und im Superpole-Race hinter WM-Leader Álvaro Bautista Zweiter, den zweiten Lauf gewann er – und immer besiegte der Yamaha-Pilot Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) auf der Strecke!

Mit 54 Punkte sammelte van der Mark in Jerez deutlich mehr Punkte als Rea (39) und Bautista (37). In der Gesamtwertung belegt der Yamaha-Pilot mit 188 Punkten WM-Rang 3.

SPEEDWEEK.com unterhielt sich mit van der Mark.

Michael, ein grandioses Wochenende. Welchen Anteil daran hat der zweitägige Test in Misano?

Schon am Freitag fühlte ich mich so viel besser auf der Yamaha. Wir haben hier zum ersten Mal das Material an einem Rennwochenende verwendet, das wir in Misano getestet haben. Ich glaubte fast eine andere Piste vor mir zu haben, so anders fühlte es sich an. Das gesamte Wochenende haben wir kaum etwas am Bike geändert, unser Paket ist jetzt auf einem guten Stand.

Hättest du Bautista im zweiten Rennen schlagen können, wäre er nicht gestürzt? Die ersten zwei Rennen hat er deutlich gewonnen.

Ich hatte vor, mit ihm um den Sieg zu kämpfen. Wir werden es nie herausfinden, aber er ist sehr stark und hat einen krassen Speed. Es ist schon so wie Rea sagt, dass er dort die Zeit holt, wo wir es nicht können. Aber ich war bereit, um den Kampf mit ihm aufzunehmen. Ich kann mich nicht beschweren – zwei zweite Plätze und ein Sieg sind gute Ergebnisse. In der Superpole habe ich einen Fehler gemacht und startete nur als Sechster, aber ich konnte im Rennen gut überholen. Wir müssen uns dort weiter verbessern.

Kann sich Yamaha in der zweiten Saisonhälfte regelmäßig vor Kawasaki behaupten?

Kawasaki war in den ersten sechs Meetings immer vorne dabei. Sie haben einen hohen Level, zumindest hat Yamaha aber aufgeschlossen. Schwierig zu sagen, ob wir sie endgültig eingeholt haben – in Jerez haben wir es geschafft. Wenn ich auf meinem Motorrad sitze, denke ich nicht darüber nach. Ich versuche immer alles, weil es auch immer viele zusätzliche Faktoren gibt, zum Beispiel den Zustand der Strecke. Wenn ich in die Situation komme, mit Jonathan Rea zu fighten, werde ich es tun.

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