Superbike-WM

Kawasaki klotzt beim 8h: Puccetti-Teamchef geschockt

Von - 28.07.2019 07:08

Zur Unterstützung von Toprak Razgatlioglu reiste auch dessen Superbike-Teamchef Manuel Puccetti zum 8h Suzuka. Der Italiener wundert sich, wie viel Geld die japanischen Werke für diesen einen Event ausgeben.

Geld spielt keine Rolle, zumindest nicht beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka – zu diese Erkenntnis kam Manuel Puccetti, der in der Superbike-WM 2019 mit Toprak Razgatliglu das private Kawasaki-Team «Turkish Puccetti Racing» betreibt.

Weil sein Schützling von Kawasaki ins offizielle Werksteam für das 8h Suzuka berufen wurde, ist auch der Italiener erstmals beim prestigeträchtigen Event anwesend. Faszination und Ungläubigkeit liegen bei Puccetti dicht beieinander.

«Die Anstrengungen der vier japanischen Werke sind wirklich enorm; im Kawasaki-Team sind wir 53 Personen! Das Engagement macht einen schwindelig», sagte der 42-Jährige bei Corsedimoto. «Ich schätze sie geben denselben Betrag aus, mit dem ich mein Team zwei volle Saisons in der Superbike-WM betreiben könnte! Es gibt hier keine Pause, das gesamte Team steht den ganzen Tag unter Strom. Ich bin fasziniert von allem.»

«Die 8h Suzuka sind eine andere Welt. Jeder Rennfahrer und jeder Teammanager sollte sich das Spektakel mindestens einmal im Leben anschauen», erzählte Puccetti weiter. «Es ist großartig zu sehen, wenn Rivalen in der SBK-WM plötzlich als ein Team arbeiten. Toprak sieht Rea und Haslam normalerweise als seine Gegner; er will sie immer besiegen. Aber hier teilen sie ihr Schicksal und das ist schön zu erleben. Sie arbeiten gemeinsam an einem Set-up, mit dem jeder zurechtkommt. Sie ziehen an einem Strang, auch alle Mechaniker.»


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