George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Der Geldfluss von Sponsoren und die Aufmerksamkeit der Zuschauer steht und fällt mit der Präsenz im Fernsehen. Um diese zu verbessern, wird über einen neuen Zeitplan für 2014 nachgedacht.
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Die Idee ist, das erste Superbike-Rennen am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr zu fahren, das zweite um 13 Uhr. Damit würde man allen anderen großen Sportereignissen wie Formel 1, MotoGP, Tennis und Fußball aus dem Weg gehen, das Interesse der TV-Stationen an Superbike wäre entsprechend größer. Kommt dieser Zeitplan, wird die 2012 eingeführte Ein-Motorrad-Regel wieder abgeschafft. Das hätte nichts mit Sicherheit zu tun, wie von den Fahrern gerne angeführt wird. Es wäre einzig dem Fernsehen geschuldet: Die Fans wollen volle Startfelder sehen. Es lässt sich nicht erklären, dass ein Spitzenfahrer im zweiten Rennen nicht fahren kann, nur weil er im ersten einen Totalschaden fabriziert hat.
"Wir können nicht immer nur sparen, wir müssen auch überlegen, wie wir frisches Geld in die Meisterschaft bekommen", hielt ein Teamchef gegenüber SPEEDWEEK.com fest. "Hinter dem neuen Zeitplan steht das Konzept, mehr TV-Zeit zu bekommen."
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Eine erste Änderung könnte es bereits für die Rennen in Laguna Seca Ende September 2013 geben. Die TV-Stationen haben den Wunsch geäußert, ein Rennen am Samstag und eines am Sonntag zu fahren. Diese könnte man zeitlich so austragen, dass sie in Mitteleuropa nicht mitten in der Nacht kommen. Auch der Veranstalter in Kalifornien hat Interesse daran, die Rennen auf zwei Tage zu splitten. So will er die Fans dazu bewegen, nicht nur am Sonntag sondern das ganze Wochenende an die Rennstrecke zu kommen. In der US-Superbike-Meisterschaft funktioniert dieses Konzept hervorragend.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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