Superbike-WM

Sylvain Guintoli jubelt: Starke Updates von Aprilia

Von - 06.04.2014 07:03

WM-Leader Sylvain Guintoli hatte beim Jerez-Test alle Hände voll zu tun. Am Ende konnte er sich über Fortschritte an seiner Aprilia und seiner Schulter freuen.

Eigentlich konnte sich Sylvain Guintoli nicht beschweren. Nach einem dritten Rang und einem Sieg reiste er als WM-Leader aus Australien ab, nur seine seit 2013 lädierte Schulter machte immer noch Probleme. Beim dreitägigen Jerez-Test war der 31-Jährige endlich wieder schmerzfrei – und Aprilia hat ihm für seine RSV4 einige gelungene Updates geliefert!

«Es war toll, nach einer so langen Pause wieder auf dem Bike zu sitzen», sagte Guintoli im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Es fühlte sich beinahe so an, als hätten wir schon wieder einer Winterpause. Jetzt hatten wir diesen Test wirklich bitter nötig. Für meine Schulter war die Pause allerdings das beste was passieren konnte. Meine Schulter war bei diesem Test deutlich besser in Form, auf Phillip Island war sie in einer schlechten Verfassung, auch wenn ich darüber nicht viele Worte verloren habe. Ich bin an den ersten beiden Testtagen jeweils 65 bis 70 Runden gefahren, aber die Schulter wurde nicht müde.»

Die gravierendste Änderung an seiner Aprila RSV4 beim Jerez-Test war eine neue Schwinge. Der 31-Jährige bezeichnet das Bauteil als vollen Erfolg. Aprilia brachte aber noch weitaus mehr neue Teile nach Jerez mit. «Ja, es gab sehr viel zu erledigen. Die neue Elektronik ist ziemlich anders. Es dauerte ein paar Runden, sie zu verstehen und einzustellen. Es gibt sehr unterschiedliche Strategien , insbesondere beim Motorbremsmanagement. Ich kam damit gut zurecht.»

Wie der Franzose insgesamt feststellen konnte, wurde in der Entwicklungsabteilung in Noale gut gearbeitet. Seine ohnehin pfeilschnelle Aprilia ist sogar noch schneller geworden. «Es gibt Leute die behaupten, wir hätten im letzten Jahr 600 Motoren verbraucht. Aber das ist eine Lüge. Wahr ist, dass Aprilia wegen der Motorenlimitierung im Winter an der Haltbarkeit gearbeitet hat», plaudert Guintoli weiter. «Die Leistung ist jetzt sehr ähnlich wie im letzten Jahr, vielleicht sogar etwas mehr. Beim Jerez-Test bin ich drei Tage mit einem Bike und einem Motor gefahren. Alles war fein. Ich denke nicht, dass die Haltbarkeit ein Problem für uns wird.»

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