Speedway

Jungspund Marius Hillebrand freut sich auf die Saison

Von - 21.01.2017 14:18

Marius Hillebrand ist ein neues Gesicht im Bahnsport. Kürzlich gerade 17 Jahre alt geworden, hat der junge Mann aus Neukirch im Bodenseekreis bei Tettnang seine erste Saison hinter sich.

Am Sonntag, den 29. Januar, ist Marius Hillebrand gemeinsam mit weiteren Nachwuchsfahrern zu Gast bei der Messe «Motorradwelt Bodensee» in Friedrichshafen. «Der MSC Langnau hat mich eingeladen, meine Motorräder auf einer Bühne auszustellen und den Besuchern Fragen zum Bahnsport zu beantworten. Das finde ich ganz gut, denn dann kann man vielleicht ein paar Leute mehr dazu animieren, mal bei einem Rennen bei uns vorbeizuschauen.»

Für Marius Hillebrand war 2016 die erste Saison und eigentlich wollte er erstmal nur Speedway fahren. «Ich bin im letzten Frühjahr das erste Mal so richtig auf einem Speedway-Bike gesessen», blickt der Schwabe zurück, «und dann wurde ich gefragt, ob ich das erste Bayerncup-Rennen mitfahren möchte. So nahm das dann alles irgendwie seinen Lauf und ich machte von Rennen zu Rennen Fortschritte. Mein Vater hat mir dann eine Langbahnmaschine gekauft und auch damit kam ich sofort zurecht und habe mich wohl gefühlt dabei.»

Hillebrand war dann schon bei den ersten beiden Rennen ziemlich schnell in der B-Lizenz unterwegs, erreichte in Dingolfing Platz 4 und fuhr in Herxheim im Pflichttraining die schnellste Runde. Letztlich qualifizierte er sich für den Bahnpokal in Nandlstadt und durfte auch an der Speedway-DM U21 in Wittstock teilnehmen.

Dazu kam die Teilnahme am Teamcup mit den Diedenbergen Rockets und am Ende der Saison 2016 eine Einladung als Reservefahrer beim «Goldenen Band» in Olching, wo er in einer ganz starken Konkurrenz zum Einsatz kam.

Momentan bereitet sich Marius Hillebrand auf die kommende Saison vor. Den Winter über zieht es ihn des Öfteren nach Italien zum Motocross fahren und dann geht er dreimal pro Woche ins Fitness-Studio um mehr Kraft zu bekommen.

Zu seinen weiteren Plänen sagt Hillebrand: «Ich werde in diesem Jahr hauptsächlich Speedway fahren, weil ich da meinem Schwerpunkt sehe. Ich möchte im Speedway noch mehr Fortschritte machen und mich weiter verbessern. Aber ich werde auch ein paar Langbahnrennen fahren. Ich der vergangenen Saison habe sehr gute Kontakte knüpfen können zu Leuten, die mich jetzt unterstützen und fördern wollen. Aber ich möchte natürlich erstmal gesund bleiben und auch meine Lehre als Spengler zu Ende machen. Und dann kann ich schauen, was aus mir wird.»

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