Speedway

Pocking: Wie Dänemark Deutschland schlagen konnte

Von - 22.04.2019 09:40

Die Dänen haben den traditionellen Speedway-Ländervergleich zu Ostern in Pocking gewonnen. Das deutsche Team kam auf Rang 2 und konnte das Team Europa sowie die tschechische Auswahl hinter sich lassen.

Speedway-Marathon im Pockinger Rottalstadion. Nach Nachwuchsrennen am Karsamstag standen am Ostersonntag der traditionelle Ländervergleich sowie Rennen der Gespanne auf dem Programm. Das Team Deutschland um Lokalmatador Valentin Grobauer, Martin Smolinski, Michael Härtel und Mark Riss wollte dem heimischen Publikum natürlich zu Ostern einen Sieg präsentieren.

Die Dänen um Teammanager Hans Nielsen, der im WM-Finale 1993 in Pocking in eine heftig diskutierte Entscheidung verwickelt war und hinter Sam Ermolenko Vizeweltmeister wurde, machten dem deutschen Team jedoch einen Strich durch die Rechnung.

«Die Dänen hatten gute Starts und einen guten Speed», analysierte Grobauer für SPEEDWEEK.com. «Die Bahn war sehr anspruchsvoll mit Löchern und Rillen.» Zu allem Überfluss musste Mark Riss nach einem Sturz im zweiten Durchgang mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch das Rennen beenden und das deutsche Quartett schrumpfte zum Trio.

Für Grobauer war das Rennen in Pocking das erste auf deutschem Boden im Jahr 2019, nachdem er den Schritt in die britische Liga gewagt hat und bislang nur auf den technisch anspruchsvollen Bahnen in Großbritannien unterwegs war. «Die Umstellung ging ganz gut, da ich die Bahn in Pocking gut kenne und sie meine Heimbahn ist», berichtete der Bayer, der drei Laufsiege und insgesamt zehn Punkte zum zweiten Platz beisteuerte. Geärgert hat sich Grobauer lediglich über den letzten Platz im vierten Durchgang: «Statt einem Nuller hätte ich da gerne mindestens einen Punkt geholt.»

Ergebnisse Speedway-Ländervergleich Pocking/D:

1. Dänemark, 46 Punkte: Andreas Lyager 13, Patrick Hansen 10, Mads Hansen 10, Jonas Seifert 13.

2. Deutschland, 30 Punkte: Martin Smolinski 12, Valentin Grobauer 10, Michael Härtel 8, Mark Riss 0.

3. Team Europa, 24 Punkte: Daniel Gappmaier 5, Kacper Gomolski 9, Paco Castagna 7, Danny Maaßen 3.

4. Tschechien, 19 Punkte: Josef Franc 7, Jan Kvech 6, Peter Clupac 3, Hynek Stichauer 3.

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