Speedway

Airfences: Mehr Sicherheit dank ADAC Stiftung

Von - 04.05.2019 07:00

Die ADAC Stiftung hat zu 100 Prozent dafür gesorgt, dass NBM und SBM neue Airfences anschaffen konnten. In Moorwinkelsdamm war Tony Briggs vor Ort und wies norddeutsche Clubs in deren Handhabung ein.

Bisher verlieh die «Süddeutsche Bahnrennen Veranstalter e.V. und Norddeutsche Bahnrennen Veranstalter e.V. APD Verwaltung und Vermietung GbR», kurz SN-APD GbR genannt, Airfences der niederländischen Firma Sidijk an die Clubs für ihre Rennen. Deren Homologation ist nach sieben Jahren abgelaufen und die Veranstaltergemeinschaft musste sich nach einem neuen System umschauen.

Das ist gelungen. Mit den No-Pain-Barriern, die vom ehemaligen Speedway-Profi Tony Briggs in Polen produziert werden und in insgesamt 150 Clubs weltweit zum Einsatz kommen, wurde von der NBM als Eigentümer in Zusammenarbeit mit Sepp Frohnwieser von der SBM eine Einigung über die Anschaffung von insgesamt 800 Metern dieser Luftkissenzäune erzielt. Das wäre aber nicht möglich gewesen ohne die ADAC Stiftung, die diese Sicherheitsbande bezahlt hat.

140.000 Euro plus Mehrwertsteuer haben die neuen Airfences gekostet, sie haben mit «Aplus+» die höchste Homologationsstufe der FIM. Josef Hukelmann von der NBM kalkuliert das Projekt über sieben Jahre. «Dieses Vermietsystem ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Clubs», so Hukelmann, «hier geht es um die Sicherheit der Aktiven im Bahnsport und das ist ein hohes Gut.»

1850 Euro müssen die Clubs für die Anmietung der Airfences pro Rennen bezahlen. Diese Mischkalkulation zielt nicht auf Gewinne ab, sondern bezieht sich auf die Kosten für den Transport und die Reparaturen. In Pocking wurde die neuen Sicherheitsbanden kürzlich erstmals zum Einsatz gebracht.

Hukelmann hatte am Donnerstagabend mehrere Dutzend Vertreter der NBM in die «SVG AG-Arena» Moorwinkelsdamm, in der heute, am 4. Mai, das «Master of Speedway» stattfindet, zu einer Pflichtschulung eingeladen. Tony Briggs war höchstpersönlich vor Ort und führte die Schulung über den Auf- und Abbau sowie die Pflege dieses neuen Typs von Airfence durch. Zuständig für den Transport ist nach wie vor bei allen Rennen die Firma Ammerländer Transport Service aus Westerstede.

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Tony Briggs (vorne rechts) und Josef Hukelmann (l.) wiesen Clubvertreter in den Umgang mit den neuen Airfences ein © Hagen Tony Briggs (vorne rechts) und Josef Hukelmann (l.) wiesen Clubvertreter in den Umgang mit den neuen Airfences ein
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