Speedway

U19-Finale: Lukas Baumann froh, dass er so weit kam

Von - 13.08.2019 16:40

Der Speedway-U19-Cup der FIM Europe wurde am vergangenen Wochenende in drei Ländern ausgetragen. Lukas Baumann schaffte es als einziger Deutscher ins Finale, in dem es aber nicht gut lief.

Mit elf Punkten war Lukas Baumann im Halbfinale in Güstrow nach Abschluss der 20 Läufe punktgleich mit dem Dänen Josef Seifert auf Rang 3. Damit waren beide fix fürs Finale qualifiziert, ein Stechen musste die Entscheidung um den Podestplatz bringen, welches der Däne gewann. Baumann zog dennoch ein positives Fazit: «Mit dem Rennen in Güstrow bin ich zufrieden, da hat alles gestimmt. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, mich zu qualifizieren. Leider hat es nicht für die ersten drei Plätze gereicht, aber das wäre nur ein Bonus gewesen.»

Der Brite Drew Kemp gewann in Güstrow mit Maximum vor dem Russen Evgenij Saidulin, Seifert und Baumann. Ausgeträumt war der Traum vom Finale für Leon Arnheim, der mit fünf Punkten Zehnter wurde, ebenso wie für Ethan Spiller, der im Semi in Pardubitz als Zwölfter ausschied.

Bereits zwei Tage nach den Halbfinalrennen wurde das Finale des Wettbewerbs in Zarnovica gestartet und Lukas Baumann konnte seine Leistung vom Halbfinale nicht bestätigen. «Zarnovica ist leider nicht so gut gelaufen, wie ich gehofft hatte», berichtete der 18-Jährige SPEEDWEEK.com. «Die Bahn lag mir nicht und wir haben nicht die richtige Abstimmung gefunden. Aber egal, ich bin trotzdem froh, dass ich es so weit geschafft habe – und das als einziger Deutscher.»

Mit drei Punkten schloss Baumann das Finale auf dem 16. und letzten Platz ab, während der Tscheche Jan Kvech den Sieg im U19-Speedway-Cup eroberte.

Besser lief es in der jüngeren Vergangenheit für Baumann im Finale der Deutschen U21-Meisterschaft in Ludwigslust, in dem er Bronze gewann. «Die U21 in Ludwigslust lief eigentlich perfekt», meinte er. «Die Bahn war nicht die beste, aber ich habe trotzdem alles gegeben und mein Ziel, unter die ersten drei zu kommen, erreicht. Meine gesamte Saison war nicht die schlechteste, aber auch nicht die beste. Dieses Jahr haben mich einige Stürze geprägt, trotzdem hatte ich super Rennen für die Nationalmannschaft und in der Liga.»

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Lukas Baumann (blau) kam bis ins Finale © Sievers Lukas Baumann (blau) kam bis ins Finale
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