Speedway-Paar-EM

Speedway-Paar-EM: Grobauer/Weis preschen ins Finale

Von - 02.07.2018 08:31

Martin Smolinski musste sich verletzungsbedingt vom Halbfinale der Speedway-Paar-EM in Nagyhalasz/Ungarn abmelden. Ronny Weis sprang ein und zeigte mit Partner Valentin Grobauer eine starke Leistung.

Unbeeindruckt zeigte sich das deutsche Duo von einer 1:5-Niederlage im ersten Durchgang, als Valentin Grobauer und Ronny Weis klar gegen die Letten unterlagen. Lettland ging mit Europameister Andrejs Lebedevs und Kjastas Puodzuks ins Rennen und war der Favorit auf den Sieg. Das Duo entschied bis auf eines alle Duelle mit 5:1-Siegen auf den Plätzen 1 und 2 für sich, und musste lediglich einen Punkt abgeben, als sich der Slowene David Pacalaj zwischen die Männer aus dem Baltikum schob.

Grobauer und Weis holten nach der Auftaktniederlage gegen Lettland ein 5:0 gegen das finnische Ein-Mann Team. Die Finnen fanden keinen Ersatz für den verletzten Jesse Mustonen und traten nur mit Tero Aarnio an, der im Duell mit den Deutschen mit technischem Defekt ausfiel. Auch in den weiteren Duellen blieben Grobauer und Weis auf Kurs, holten Laufsiege und mussten nur ein 3:3 gegen die Ukrainer hinnehmen, die als Drittplatzierte weiterkamen.

Mit 22 Punkten konnte das deutsche Team, das von Sascha Dörner vor Ort betreut wurde, da Nationalcoach Herbert Rudolph mit der U21-Mannschaft in Frankreich war, am Ende den zweiten Rang und damit die sichere Qualifikation für das Finale am 1. September in Brovst (Dänemark) feiern.

Das deutsche U21-Team, das auf die verletzten Michael Härtel und Lukas Fienhage verzichten musste, wurde am Abend im französischen Macon hinter den Schweden Zweiter und verpasste die Qualifikation für das Finale in Lettland am 1. September.

Ergebnisse Speedway-Paar-EM Nagyhalasz/H:



Qualifiziert für das Finale:

1. Lettland, 29 Punkte: Andrejs Lebedevs, Kjastas Puodzuks 13.
2. Deutschland 22: Valentin Grobauer 13, Ronny Weis 9.
3. Ukraine 20: Aleksander Loktajev 16, Stanislav Melnyczuk 4.

Ausgeschieden:

4. Ungarn 15: Norbert Magosi 10, Roland Benkö 3, Dennis Fazekas 2.
5. Norwegen 15: Glenn Moi 7, Lasse Fredriksen 8.
6. Slowenien 14: David Pacalaj 13, Jan Mihalik 1.
7. Finnland 8: Tero Aarnio 8.

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