Speedway-U21-DM

Ludwigslust: Daniel Spiller ist Deutscher U21-Meister

Von - 17.07.2017 08:08

Daniel Spiller hat in Ludwigslust zum ersten Mal die Deutsche Speedway-U21-Meisterschaft gewonnen. Über die Pätze 2,3 und 4 musste ein Stechen entscheiden.

Michael Härtel, der die U21-Meisterschaft in den vergangen vier Jahren gewann, konnte nach einem Sturz beim Training zum Grasbahnrennen in Marmande nicht am Wettbewerb teilnehmen. So war bereits vor dem Rennen klar, dass es einen neuen Deutschen Meister in der U21-Klasse geben würde.

Für Lukas Fienhage, der im Vorjahr Vizemeister war, rückte der Titel im zweiten Lauf in weite Ferne. Fienhage führte vor Richard Geyer und Leon Arnheim, ehe technische Probleme ihn ausbremsten und er zwei Punkte verlor, da er nur Dritter wurde. «Die Mutter, die die Kupplung auf der Welle hält, hat sich während des Laufs gelöst», berichtete Fienhage SPEEDWEEK.com.

Daniel Spiller kassierte in seinem ersten Lauf seine einzige Niederlage, als er Lokalmatador Dominik Möser unterlag. Ab dem zweiten Durchgang lief es dann für Spiller, der seine weiteren vier Läufe gewann und insgesamt auf 14 Punkte kam. Somit war ihm die erste U21-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Nach mehreren Titeln in den diversen Nachwuchsklassen ist der Gewinn der deutschen U21-Meisterschaft der erste Titel in der 500-ccm-Klasse für den 19-Jährigen, der erst kürzlich von einer Verletzung zurückgekommen ist.

Hinter Spiller hatten Fienhage, Möser und Hannes Gast jeweils zwölf Punkte eingefahren, sodass ein Stechen über die weiteren Platzierungen entscheiden musste. Fienhage sicherte sich wie 2016 den Vizetitel vor Möser. Gast kam im Zweikampf mit Möser zu Sturz und wurde Gesamtvierter. Für Fienhage ist Rang 2 nur ein schwacher Trost. «Für mich überwiegt ganz klar der Ärger. Wenn man weiß, dass nur eine Runde gefehlt hat, und die Schraube geht plötzlich los, dann ist das natürlich ärgerlich», so der 17-Jährige.

Ergebnisse Speedway-U21-DM Ludwigslust:

1. Daniel Spiller, 14 Punkte
2. Lukas Fienhage 12+3
3. Dominik Möser 12+2
4. Hannes Gast 12+Sturz
5. Richard Geyer 11
6. Maximilian Pott 10
7. Ethan Spiller 10
8. Fabian Wachs 7
9. Darrel de Vries 7
10. Leon Arnheim 6
11. Niels Oliver Wessel 5
12. Marcel Bicher 4
13. Marius Hillebrand 4
14. Dustin Schultz 3

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