Speedway-WM

Martin Smolinskis Grand-Prix-Traum ist geplatzt

Von - 29.07.2018 08:04

Mit zwei Laufsiegen und Gesamtrang 8 zeigte Martin Smolinski im Challenge in Landshut eine ordentliche Leistung, aber für die Rückkehr in den Speedway-GP fehlten zwei Punkte.

Martin Smolinski begann mit einem Laufsieg phänomenal, in den nächsten drei Läufen holte der Lokalmatador von den Startplätzen 3, 2 und 4 aber nur zwei Punkte. In seinem letzten Lauf, dem schwersten des Tages, traf er auf den späteren Sieger Janusz Kolodziej, den starken Max Fricke und den späteren Zweiten Niels-Kristian Iversen – und gewann souverän. Zum zweiten Mal an diesem Abend konnte Smoli die innerste Startbahn zu seinem Vorteil nutzen.

Doch acht Punkte waren zu wenig, zwei zu wenig. Smolinski eroberte gleich viele Punkte wie der Sechste Robert Lambert, GP-Rückkehrer Antonio Lindbäck auf Platz 3 und David Bellego auf Platz 12 trennen lediglich drei Punkte!

«Auf meiner Heimbahn muss ich besser sein, ich muss mich selber an der Nase packen», hielt Smolinski im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest. «Ich habe am Montag in Landshut trainiert, das Training hat uns vielleicht etwas durcheinandergebracht. Der erste Lauf war in Ordnung, aber schon da war ich nicht ganz zufrieden. Lauf 1 und 2 fuhr ich mit einem Bike, Lauf 3 und 4 mit dem zweiten Bike, in Lauf 5 setzte ich auf meine alte Helga, die das ganze Jahr funktioniert hat. In meinem letzten Lauf habe ich drei Topleute geschlagen.»

Der Bayer fuhr mit 85,0 km/h den schnellsten Laufsieg des Abends, Challenge-Sieger Kolodziej sorgte für die langsamsten Laufsiege. Perfekte Starts waren wichtiger als überragender Speed.

«Er war der beste Starter», unterstrich Smolinski. «Wir lagen mit der Grundcharakteristik des zweiten Bikes vollkommen daneben, das Topbike mit dem schnellsten Laufsieg hat nicht mehr funktioniert, wir hatten ein Zündungsproblem. Mit dem schnellsten Laufsieg habe ich gezeigt, dass ich schnell sein kann. Meine Starts waren gut, aber die anderen waren besser. Die Grünphasen des Schiedsrichters waren sehr kurz, da war nicht viel Zeit. Meine ersten drei Meter nach dem Start waren sehr gut, aber dann kam nichts mehr. Unser Grundgedanke mit der Abstimmung ging nach hinten los. Ich bin jetzt nicht traurig, aber auch nicht glücklich. Die Plätze 1 bis 3 sind interessant, alles andere ist egal.»

Zwar erzählte der Stadionsprecher, die Plätze hinter den Top-3 wären für die Liste der Nachrücker für den Grand Prix wichtig, aber das stimmt nicht. Die Substitute-Liste legen GP-Promoter BSI und der Motorrad-Weltverband FIM gemeinsam und nach eigenem Ermessen fest.

Ergebnisse Speedway-GP-Challenge Landshut/D:

Qualifiziert für den Grand Prix 2019:



1. Janusz Kolodziej (PL), 12 Punkte
2. Niels-Kristian Iversen (DK), 11

3. Antonio Lindbäck (S), 10+3



Ausgeschieden:



4. Craig Cook (GB), 10+2
5. Robert Lambert (GB), 9

6. Piotr Pawlicki (PL), 8
7. Max Fricke (AUS), 8

8. Martin Smolinski (D), 8

9. Jack Holder (AUS), 8

10. Kenneth Bjerre (DK), 7
11. Vaclav Milik (CZ), 7

12. David Bellego (F), 7

13. Hans Andersen (DK), 6
14. Kevin Wölbert (D), 5
15. Matej Zagar (SLO), 2

16. Max Dilger (D), 1
17. Valentin Grobauer (D), 0

18. Krzysztof Kasprzak (PL), 0

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Martin Smolinski vor Janusz Kolodziej und Piotr Pawlicki © Sievers Martin Smolinski vor Janusz Kolodziej und Piotr Pawlicki SPEEDWEEK-Redakteur Ivo Schützbach im Gespräch mit Martin Smolinski © Nina Serina SPEEDWEEK-Redakteur Ivo Schützbach im Gespräch mit Martin Smolinski
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