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NASCAR Sprint Cup

NASCAR zieht einen Schlussstrich bei Mauscheleien

Von - 15.09.2013-10:21

NASCAR-Offizielle gaben am Samstag neue technische Regeln bekannt, die Teams davon abhalten sollen, Rennen zu manipulieren.

Am letzten Samstagabend drehte sich Michael-Waltrip-Racing-Fahrer Clint Bowyer und löste eine Gelbphase aus, die es seinem Teamkollegen ermöglichte, ein besseres Ergebnis zu erzielen und genügend Punkte zu holen, um im Sprint Cup Chase fahren zu können. Da die NASCAR-Offiziellen nicht genügend Beweise hatten, dass der Dreher Absicht war, verwiesen sie auf einen Boxenstopp seines dritten Teamkollegen, Brian Vickers, der Truex’ Playoff-Platz sicherstellte.

NASCAR verhängte über das Team eine Strafe von 300.000 Dollar und sperrte den MWR-Competition-Director, Ty Norris, auf unbestimmte Zeit.

Dann wurde ein vorgeschlagener Deal zwischen Penske Racing und Front Row Racing bekannt, David Gilliland zu erlauben, dass Joey Logano ihn überholte, obwohl der Penske-Fahrer weit hinten lag. Durch die Gelbphase musste Gilliland nichts unternehmen. Die NASCAR-Offiziellen setzten beide Teams wegen dieser Absicht auf Bewährung, obwohl auf der Strecke nichts Fragliches passierte.

Am Samstag trafen sich führende Teammitglieder mit NASCAR-Offiziellen, die neue Regeln bekanntgaben, die Manipulationen künftig ausschließen sollen.

In der NASCAR-Erklärung steht unter anderem:

«Im heutigen technischen Bulletin geht es um das Thema, Rennergebnisse künstlich zu ändern und um die Reaktion, die von NASCAR darauf folgt», sagte Robin Pemberton, der NASCAR Vice President of Competition. «Wir haben diesen Punkt den Teams gegenüber heute bekräftigt und ihnen vermittelt, was in unseren Augen inakzeptabel ist.»

Es wurden erste Änderungen bekanntgegeben, die ab Sonntag gelten:

 - Spotters stehen nur auf dem Spotter-Stand (einer pro Team)

- Die Spotters bekommen zwei analoge Funkgeräte, Scanner, Fan Views

- Es wird auf dem Spotter-Stand eine Videokamera installiert

Eine neue Regel wurde verkündet:

«NASCAR verlangt von seinen Teilnehmern, dass sie im Rennen 100 Prozent geben, mit dem Ziel, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Jeder Teilnehmer, der etwas unternimmt, das Rennergebnis künstlich zu beeinflussen oder andere dazu ermutigt oder sie überredet, das Ergebnis künstlich zu beeinflussen, wird von NASCAR bestraft werden. Diese Strafen können aus einer begrenzten Disqualifikation bestehen und/oder dem Verlust der Punkte und/oder Geldstrafen und/oder Punkteabzug und/oder einer Sperre und/oder einer Bewährungsstrafe für alle Teammitglieder, inklusive der Vorteile aus den verbotenen Aktionen.»

«Als <künstlich beeinflusst> wird jede Aktion eines Teilnehmers, die zeigt, dass ein anderer Teilnehmer nicht zu 100 Prozent gefahren ist, mit dem Ziel, die Positionen am Ende des Rennens zu ändern, nach dem alleinigen Ermessen von NASCAR definiert werden.»

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