Strassen-SM

SM Slovakia Ring: Heftige Diskussionen wegen Suzuki

Von - 30.06.2018 22:40

Weil seine Suzuki nur einen 17-Liter-Tank hat, wurde Dominic Schmitter in den letzten Runden des ersten Rennens der Straßen-SM auf dem Slovakia Ring von Patric Muff überrumpelt.

Mit 0,869 sec Vorsprung sicherte sich Dominic Schmitter aus dem Team BCC Heilbronn powered by HPC-Power Suzuki im vierten Event der Schweizer Meisterschaft auf dem Slovakia Ring die Pole-Position.

Der erste Lauf wurde nach einer Runde abgebrochen, weil nach einem Motorschaden Öl auf der Strecke war. Im zweiten Versuch sah alles nach einem Sieg Schmitters aus – bis er in der letzten Runde von Patric Muff erst überrumpelt und dann um 4,5 sec abgehängt wurde.

Was ist passiert? «In Brünn und auf dem Slovakia Ring fahren wir 20 Kilometer mehr als in der IDM», erklärte Schmitter SPEEDWEEK.com. «Sie schauen nicht auf die Distanz der Rennen wie in der Superbike-WM, sondern auf die Fahrzeit. Sie wollen 30 Minuten haben. Die Suzuki hat nur einen 17-Liter-Tank, wir können nicht mehr tanken. Ich konnte zum Schluss nicht mehr beschleunigen.»

Wenn sich der Tankinhalt dem Ende zuneigt, wird der Sprit in der Beschleunigung im Tank nach hinten gedrückt und es wird nicht mehr genügend angesaugt – der 24-Jährige konnte nur noch bedingt Gas geben, um es über die Distanz zu schaffen.

«Ich ging das Rennen langsam an, damit ich ins Ziel komme, weil wir von Brünn wussten, dass wir Probleme haben werden», erzählte der Rheintaler. «Ich fuhr nicht die Zeiten aus dem Quali, aber es hat trotzdem nicht gereicht. Ich konnte nicht mehr beschleunigen, sobald ich das Gas aufriss, kam nichts mehr. Man sollte in einer seriennahen Meisterschaft, in der man so gut wie nichts am Motorrad ändern darf, Rücksicht nehmen auf einen Hersteller wie Suzuki. Wir können nichts machen. Andere Hersteller haben 0,5 oder einen Liter mehr im Tank, das hätte uns schon gereicht.»

Yamaha-Pilot Patric Muff kam mit seinem Sieg in der Gesamtwertung bis auf zwei Punkte an Schmitter heran.

Dritter im Rennen wurde Michael Ghilardi vor Jan Büchel, Jonathan Crea, Yves Lindegger, Jan Waser, Daniel Widmer, Janik Becker und Anton Winsauer.

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