Supersport-WM 300

Luca Grünwald (KTM) verteidigt in Imola WM-Rang 2

Von - 13.05.2018 19:02

Den Sprung auf das Supersport-300-Podium in Imola hat Luca Grünwald in Imola zwar verpasst, dennoch rückt der Freudenberg KTM-Pilot der WM-Führung immer näher.

Nur 17. am Freitag, auch die Superpole am Samstag endete für Luca Grünwald als 15. nicht erfreulich. Doch im Rennen der Supersport-WM 300 in Imola über elf Runden war der KTM-Pilot zur Stelle: Achter in Runde 4, einen Umlauf später tauchte der 23-Jährige aus Mühldorf in den Top-5 auf. Platz 2 war möglich, es wurde der solide vierte Rang! «Nach einem Wochenende wie diesem, ist dieses Ergebnis in Ordnung», meinte Grünwald.

«Mein Start war ganz gut, doch in den ersten vier, fünf Runden herrschte das übliche Chaos. Jeder stach in jede freie Lücke, alle haben sich gegenseitig aufgehalten. Zu meinem Glück konnte ich danach relativ locker zur ersten Verfolgergruppe aufschließen», berichtete der Freudenberg-Pilot weiter. «Im Endeffekt gingen die ständigen Positionswechsel weiter. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als zu versuchen, mich immer wieder geschickt zu positionieren.»

Grünwald lag mit der besten KTM RC390R zeitweise auf dem zweiten Platz, nur die überragende Ana Carrasco (DS Kawasaki) war für alle außer Reichweite und siegte mit 13,835 sec Vorsprung! «In der letzten Runde musste ich wieder alle schnappen. Das hat auch ganz gut funktioniert und ich war Dritter. Eingangs der letzten Schikane war ich direkt hinter Sanchez. Doch es hat sich noch einer reingepresst. Schade, dass es letztendlich für die ersten drei nicht gereicht hat. Ich wäre natürlich gerne aufs Podium gefahren.»

Weil der bisherige WM-Leader Scott Deroue (Kawasaki) stürzte, stand die Tür zur WM-Führung für Grünwald weit offen. Am Ende reichte es um drei Punkte nur knapp nicht dazu. Hinter Siegerin Carrasco ist der Deutsche weiterhin WM-Zweiter. «Ich habe gesehen, dass Scott Deroue gestürzt ist und ab diesem Zeitpunkt war klar, dass ich unbedingt ins Ziel kommen muss. In einer Meisterschaft mit nur acht Rennen zählt jeder Punkt.»

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