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Houston: Jason Anderson gewinnt vor Ken Roczen

WM-Leader Marvin Musquin (KTM) stürzte im Vorlauf von Houston (Texas) und verletzte sich an der Schulter. Ken Roczen (Honda) führte im Finale, wurde aber am Ende von Jason Anderson (Husqvarna) abgefangen.

US-Supercross

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Eli Tomac (Kawasaki) konnte nach seiner Schulterprellung in Anaheim nicht in Houston antreten.

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Das erste Heat-Race gewann Ken Roczen. Der Deutsche findet nach seiner einjährigen Verletzungspause Schritt für Schritt besser in die Rennen zurück.

Für den Meisterschaftsführenden Marvin Musquin endete der zweite Vorlauf in einem Desaster: Er verlor in den Whoops den Rhythmus und die Kontrolle über seine KTM und flog über den Lenker ab. Es schien, als habe sich der Franzose die Schulter ausgekugelt. Noch an der Strecke versuchte er, sich die Schulter einzurenken. Bestätigt ist eine Schulterluxation bisher zwar nicht, Fakt ist, dass Musquin nicht zum Last-Chance-Qualifying antreten konnte und somit auch nicht im Finale stand.

Im Finalrennen übernahm zunächst der wieder erstarkte Justin Barcia (Yamaha) die Führung. Doch schon in der ersten Runde blies Roczen zum Angriff und schien in der Folge das Rennen von der Spitze aus kontrollieren zu können.

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Der Thüringer konnte sich zunächst etwas absetzen.

In der zweiten Rennhälfte schlug die Stunde von Anderson: Erst kassierte er Barcia und kurze Zeit später auch Spitzenreiter Roczen.

Roczen leistete nicht viel Gegenwehr, fuhr seinen Rhythmus weiter und sicherte sich auf Rang 2 wertvolle WM-Punkte. In der Weltmeisterschaft ist Roczen bereits auf Rang 2 vorgerückt.

"Ich freue mich, dass es immer besser läuft", erklärte Roczen auf dem Podium. "Ich habe Spaß beim Fahren und es ist ein gutes Gefühl, wieder im Team zu sein. Es läuft von Rennen zu Rennen besser. Die Richtung stimmt."

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Justin Barcia (Yamaha) stand nach harten Zweikämpfen mit Jason Anderson und Cole Seely erneut auf dem Podium.

Malcolm Stewart kam bei seinem Comeback auf Rang 11 ins Ziel.

Alle Einzelheiten vom 2. WM-Lauf in Houston erfahren Sie im nachfolgenden Renn-Stenogramm:

Start:

Justin Barcia gewinnt den Start vor Ken Roczen, Weston Peick und Jason Anderson.

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Noch 19 Min:

Roczen geht innen an Barcia vorbei und übernimmt die Führung!

Noch 18 Min:

Anderson geht an Peick vorbei auf Rang 3. Roczen führt vor Barcia, Anderson und Seely.

Noch 17 Min:

Barcia bleibt an Roczens Hinterrad.

Noch 16 Min:

Roczen führt mit 0,6 Sek. Vorsprung vor Barcia und Anderson.

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Noch 15 Min:

Barcia fällt nach einem Fehler zurück. Roczen führt mit 2,2 Sekunden Vorsprung.

Noch 13 Min:

Anderson ist jetzt am Barcias Hinterrad.

Noch 12 Min:

Roczen hat mit den Überrundungen begonnen, kontrolliert das Rennen weiter von der Spitze.

Noch 11 Min:

Anderson nutzt einen Fehler Barcias und übernimmt Platz 2.

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Noch 10 Min:

Jetzt muss sich Barcia gegen Seely zur Wehr setzen.

Noch 9 Min:

Seely geht an Barcia vorbei und erreicht Platz 3.

Noch 7 Min:

Anderson schließt die Lücke zu Roczen.

Noch 6 Min:

Führungswechsel! Anderson geht in einer Rhythmussektion an Roczen vorbei.

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Noch 5 Min:

Roczen bleibt ruhig und fährt seinen Stil auf Rang 2 weiter.

Noch 3 Min:

Roczens Rückstand auf Leader Anderson beträgt 3,6 Sekunden. Barcia geht innen an Seely vorbei auf Rang 3.

Noch 1 Min:

Anderson führt vor Roczen, Barcia, Seely und Peick.

Letzte Runde:

Jason Anderson gewinnt vor Ken Roczen und Justin Barcia und übernimmt die WM-Führung.

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Ergebnis Finale Supercross-WM Houston

1. Jason Anderson (USA), Husqvarna

2. Ken Roczen (GER), Honda

3. Justin Barcia (USA), Yamaha

4. Cole Seely (USA), Honda

5. Weston Peick (USA), Suzuki

6. Justin Brayton (USA), Honda

7. Blake Baggett (USA), KTM

8. Broc Tickle (USA), KTM

9. Joshua Grant (USA), Kawasaki

10. Jeremy Martin (USA), Honda

11. Malcolm Stewart (USA), Suzuki

12. Cooper Webb (USA), Yamaha

...

DNS: Marvin Musquin (FRA), KTM

DNS: Eli Tomac (USA), Kawasaki

WM-Stand nach 2 von 17 Läufen:

1. Jason Anderson, 49

2. Ken Roczen, 42 (-7)

3. Justin Barcia, 42 (-7)

4. Cole Seely, 36 (-13)

...

10. Marvin Musquin, 26 (-23)

...

26. Eli Tomac, 1 (-48)

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Pos

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1

Ken Roczen

349

2

Hunter Lawrence

346

3

Cooper Webb

315

4

Eli Tomac

275

5

Justin Cooper

273

6

Chase Sexton

237

7

Malcolm Stewart

204

8

Joey Savatgy

194

9

Jorge Prado

189

10

Justin Hill

188

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