Supercross-WM

Malcolm Stewart nach Crash: OP am Sonntag

Von - 13.01.2019 12:05

Nach dem Horror-Crash von Glendale blieb Malcolm Stewart regungslos am Boden liegen, musste noch am Streckenrand erstversorgt und ins Krankenhaus abtransportiert werden. Stewart wird noch am Sonntag operiert.

Ein Raunen ging durch die Reihen des State Farm Stadium von Glendale, Arizona, als Malcolm Stewart während des Finales zum 2. Lauf der Supercross-WM in einer Rhythmussektion hart zu Boden ging. Stewart flog über den Lenker ab und wurde am Boden von seiner Honda am Rücken getroffen. Als er regungslos am Boden liegenblieb, wurde das Rennen mit roter Flagge abgebrochen.

Die 'medical crew' benötigte einige Minuten, bis Stewart aus dem Stadion abtransportiert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der jüngere Bruder von Supercross-Legende James Stewart wieder bei Bewusstsein und bewegte seine Arme. Seine Beine blieben regungslos, als er unter dem aufmunternden Beifall des Publikums aus der Halle gefahren wurde.

Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, dass sich Stewart einen Oberschenkelbruch zugezogen hat und bereits am Sonntag-Morgen (US-Zeit) operiert werden soll. Erste Befürchtungen, dass er bei dem Crash eine Rückenmarksverletzung mit Lähmungserscheinungen erlitten hat, bestätigten sich glücklicherweise nicht.

Stewart zeigte beim Saisonauftakt in Anaheim eine überraschend starke Leistung. Er zeigte einen guten Vorlauf und kämpfte gegen Dean Wilson um den Sieg, bevor er über das Hinterrad ausrutschte und zu Boden ging.

Zum Zeitpunkt seines Crashs in Glendale lag Stewart auf Rang 6 und hatte sich zuvor unter anderem gegen Justin Barcia durchgesetzt.

Wie lange Stewart ausfallen wird, ist derzeit nicht bekannt.


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