Supercross-WM

Marc Marquez zu Besuch bei Ken Roczen und HRC

Von - 10.04.2019 01:14

Anlässlich des 14. Laufs zur Supercross-WM stattete Marc Marquez seinen HRC-Supercross-Kollegen in Nashville einen Besuch ab und staunte nicht schlecht, dass Cole Seely einer berühmten Country-Dynastie entstammt.

Der amtierende Moto-GP-Weltmeister Marc Marquez (Honda) ist bekennender Motocross- und Supercross-Fan. Regelmäßige Trainingseinheiten mit dem Cross-Bike gehören zu seinem Fitnessrogramm. Da am kommenden Wochenende in Austin/Texas der dritte Lauf der Moto-GP-WM bevorsteht, nutzte der siebenfache Weltmeister die Gelegenheit für eine Stippvisite in der HRC-Box.

Die 'Music City' Nashville machte den Country-Sound weltberühmt. Marques staunte im Nissan Stadium nicht schlecht, als er erfuhr, dass die Großtante von HRC-Werksfahrer Cole Seely, Marilyn Jeannie Seely, eine waschechte Country-Legende ist. In der Singer-Songwriter-Szene ist sie auch als 'Miss Country Soul' bekannt. 1966 gewann Jeannie Seely mit ihrem Hit 'Don't Touch Me' den Grammy Award und avancierte zum Star der legendären 'Grand Ole Opry' - Konzerte, die seit fast 100 Jahren in Nashville stattfinden.

Ken Roczen und Cole Seely wurden am Freitag vor dem Rennen auf der Opry-Bühne von Country-Fans aus aller Welt gefeiert. Im Gegenzug sang Jeannie mit ihrer Band 'Exile' zur offiziellen Eröffnung des 14. WM-Laufs die amerikanische Nationalhymne.

Zur Fahrerpräsentation trug Roczen das Trikot von Roman Josi, dem Kapitän der 'NHL’s Nashville Predators', der heimischen Eishockeymannschaft, die in der National Hockey League spielt. Das signierte Trikot warf Roczen später in die Menge.

Marc Marques zeigte sich besonders von Roczens leichtfüßigem und elegantem Fahrstil begeistert. Der deutsche HRC-Star gewann den Vorlauf überlegen vor seinem Teamkollegen. Das war ein perfekter Start in den Abend. Im Finale kam es leider anders.

«Mir fehlen die Worte, aber im Moment kann mich nichts mehr überraschen», erklärte Roczen enttäuscht nach dem Rennen. «Der Abend begann wirklich gut und ich dachte, dass dies mein Tag werden würde. Ich hatte im Finale nicht den besten Start, aber ich konnte mich schnell nach vorne arbeiten. Unglücklicherweise stürzte Joey Savatgy direkt vor mir und ich hatte keine Chance auszuweichen. Danach musste ich das Feld von der letzten Position aus aufrollen und habe versucht, so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Mit Platz 8 bin ich natürlich nicht zufrieden. Nun hoffe ich auf das nächste Rennen in Denver

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