Tourist Trophy

John McGuinness: «Das habe ich noch nicht erlebt»

Von - 05.06.2019 14:45

Noch nie waren die Rennen zur Tourist Trophy vom Wetter so sehr beeinflusst, wie dieses Jahr. Selbst der 23-fache TT-Sieger John McGuinness kann sich nicht daran erinnern, jemals so etwas erlebt zu haben.

Mit 23 Siegen ist John McGuinness hinter Joey Dunlop nicht nur der zweiterfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Tourist Trophy, er blickt auch auf eine lange Karriere zurück. 1996 startete er erstmals auf der Isle of Man. Sollten Ende der Woche doch noch alle Rennen über die Bühne gegangen sein, hat der Brite alleine bei der Tourist Trophy 99 Rennen bestritten.

Drei Tage vor dem finalen Renntag, der traditionsgemäß der Freitag ist, sind gerade einmal drei der neun Rennen absolviert. Nur die Piloten der Klassen Superbike und Supersport sowie die Seitenwagen-Crews konnten bisher auf den über 60 Kilometer langen Snaefell Mountain Course geschickt werden.

McGuinness hat in seiner Laufbahn als Rennfahrer schon viel erlebt, doch dass eine Veranstaltung dermaßen von schlechtem Wetter beeinflusst wurde, ist selbst für ihn neu: «Es kann schon einmal vorkommen, dass das Wetter verrücktspielt. Aber was dieser Tage hier mit den Verschiebungen und Absagen abgegangen ist, wird uns allen in ewiger Erinnerung bleiben», so der Norton-Werksfahrer.

«Die Geduld aller, egal ob Veranstalter, Rennfahrer, Mechaniker oder Zuseher wird auf eine harte Probe gestellt. Es ist nicht einfach, mit dieser Situation umzugehen. Wir Fahrer müssen aber fokussiert bleiben. Vor allem die Streckenposten sind zu bewundern, die stundenlang einsatzbereit auf ihrem Posten sind und dann unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen müssen.»

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Das Wetter bringt auch John McGuinness fast zum Verzweifeln © Ohner Das Wetter bringt auch John McGuinness fast zum Verzweifeln
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