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Rallye Monte Carlo: Wie üblich ein Reifenroulette

Von - 24.01.2019 11:46

Startschuss in den Seealpen: Motorsport-Fans auf der ganzen Welt blicken am kommenden Wochenende nach Südfrankreich, wenn die FIA Rallye-Weltmeisterschaft in die neue Saison startet.

Sowohl für die Teams als auch aus Reifensicht zählt die Rallye Monte Carlo zu den schwierigsten Veranstaltungen des Jahres. Bei keinem anderen WM-Lauf erwarten die Akteure in ihren rund 380 PS starken World Rally Cars derart anspruchsvolle Witterungs- und Straßenbedingungen: Schnee, Eis, trockener und nasser Asphalt wechseln sich häufig innerhalb von nur wenigen Kilometern ab. Die Reifen sowie die richtige Reifenstrategie spielen hier eine besonders große Rolle. Für die 'Monte' stellt Michelin den Crews in ihren Allradlern der Topkategorie vier verschiedene Reifenspezifikationen zur Verfügung. Neben den beiden Asphaltpneus Michelin Pilot Sport S6 und SS6 kommen auch zwei Winterspezialisten zum Einsatz: der Michelin Pilot Alpin A41 sowie der mit Spikes besetzte Pilot Alpin A41 CL.

Michelin feierte bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo bereits zahlreiche Erfolge. Seit 1973 eroberte der Reifenhersteller bei diesem WM-Lauf gemeinsam mit seinen Partnern insgesamt 27 Siege mit 13 unterschiedlichen Automobilherstellern sowie 81 Podiumsplatzierungen. Bei mehr als der Hälfte aller Wertungsprüfungen sicherte sich ein Fahrer auf Pneus von Michelin die Bestzeit. Gleich fünf Marken – Alpine, Audi, Lancia, Citroën und Volkswagen – gelang bei der 'Monte' mit Reifen aus Clermont-Ferrand sogar ein Dreifachsieg. Für 2019 hat sich neben der französischen Premiummarke ein weiterer Reifenhersteller für die Königsklasse des Rallye-Sports eingeschrieben. Genau wie in den Vorjahren vertrauen aber alle Top-Teams nach wie vor auf Pneus von Michelin.

Auch in diesem Jahr bildet der Klassiker traditionell wieder den Saisonauftakt, insgesamt umfasst der WM-Kalender 14 Läufe. Den speziellen äußeren Umständen der Rallye Monte Carlo trägt auch das Regelwerk der Rallye-WM Rechnung: Normalerweise erlaubt die oberste Motorsportbehörde FIA bei Asphaltveranstaltungen für die 18 Zoll großen Pneus nur ein Profildesign, das in Verbindung mit zwei verschiedenen Laufflächenmischungen sowohl auf trockenen als auch auf nassen Straßen funktionieren muss. Bei der „Monte“ gestatten die Regelhüter jedoch einen zusätzlichen Winterpneu, der darüber hinaus auch mit Spikes bestückt werden darf. Zur Vorbereitung absolvierten die Teams in den vergangenen Wochen ausgiebige Testfahrten in der Region rund um das französische Gap. Dabei zeigten sich die weltbesten Rallye-Fahrer von der Leistungsfähigkeit der Michelin Reifen beeindruckt.

Eisspione von Michelin spielen wichtige Rolle bei der Reifenwahl

«Jeder Rallye-Fahrer träumt davon, einmal in seiner Karriere die ,Monte‘ zu gewinnen – aufgrund der wechselhaften Witterungsbedingungen ist sie zweifellos der anspruchsvollste WM-Lauf des Jahres», betont Arnaud Rémy, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. «Traditionell bieten das winterliche Wetter und die legendären Nachtprüfungen ideale Voraussetzungen für spektakuläre Sekundenduelle. Auch für Michelin ist dies eine ganz besondere Rallye. Unsere Ingenieure, die den einzelnen Teams während der gesamten Saison mit Rat und Tat zur Seite stehen, spielen bei dieser Veranstaltung eine besonders wichtige Rolle. Darüber hinaus setzt Michelin bei der Rallye Monte Carlo eigene ,Eisspione‘ ein. Sie inspizieren die Wertungsprüfungen vor dem Teilnehmerfeld und versorgen die Crews mit aktuellen Infos zu den Streckenbedingungen, die entscheidend sein können für die richtige Reifenwahl.»

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