WRC

Hyundai möchte in Mexiko wieder höher steigen

Von - 03.03.2019 13:02

Der dritte Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft in Mexiko ist nicht nur die erste Schotterrallye des Jahres, sondern auch die am höchsten gelegene Station, dort möchte Hyundai wieder an die Tabellenspitze.

Es geht aufwärts, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Rallye findet mit der Drehscheibe in Leòn in mehr als 2.000 Meter über dem Meeresspiegel statt. Die Prüfung «Ortega» ist mit 2.756 m über N.N. die am höchsten gelegene Entscheidung in der Rallye-WM. Auch Hyundai möchte dort höher hinaus und wieder die Tabellenspitze übernehmen.

Der neue Mann bei Hyundai, Sébastien Loeb, wird in Mexiko pausieren und erst wieder beim vierten Lauf auf der französischen Mittelmeerinsel antreten. Dafür darf zum ersten Mal in der WM 2019 Dani Sordo ran und den dritten Hyundai i20 WRC neben Thierry Neuville und Andreas Mikkelsen pilotieren. Sordo hat sich auf die Schotterrallye in Portugal vorbereitet. Bei seinem zweiten Einsatz in einem Hyundai i20 R5 gewann er die Rali Serras de Fafe und hofft diese Erfahrung nützlich auf den mexikanischen Schotterpisten umsetzen zu können.

«Ich freue mich auf meine erste Rallye in der diesjährigen Meisterschaft», sagte Sordo, der im letzten Jahr mit dem zweiten Platz hinter Sébastien Ogier (Ford Fiesta) das beste Ergebnis für Hyundai in Mittelamerika erzielt hatte. «Die anderen Teams haben ja schon zwei Rallyes in Monte Carlo und in Schweden hinter sich und sind richtig gut im Geschäft. Für mich aber beginnt erst jetzt in Mexiko die Saison.»

Hohe Tempereaturen, weniger Leistung

Nach der kurzen Prüfung in der farbenfrohe Silberstadt Guanajuato fallen die sportlichen Entscheidungen in der beeindruckenden Umgebung der Sierra de Lobos und der Sierra de Guanajuato. Zwei Handykaps begleiten die Teams. Einerseits sind es die Temperaturen um 30° C, andererseits verlieren die Turbomotoren in diesen Höhen bis zu 20% Leistung.

«Mexiko ist die erste Rallye des Jahres mit hohen Temperaturen und sie findet oben in den Bergen statt», gibt der Vizechampion und aktuelle Tabellenzweite Thierry Neuville zu bedenken. «Der geringe Sauerstoffgehalt in der Höhe führt zu einem Leistungsverlust. Die Hitze verschärft die Bedingungen im Cockpit. Wir wollen dort unseren bisherigen positiven Trend fortsetzen.»

Ähnlich sieht es auch Andreas Mikkelsen: «Mexiko ist eine der heißesten Rallyes der Saison, die in großer Höhe und auf einigen langen, harten Schotterprüfungen ausgetragen wird. Die Kombination aus Hitze und Höhe macht sie zu einer sehr anstrengenden Rallye für Mensch und Material.»

2014 holte Neuville in Mexiko mit Rang drei die erste Podiumsplatzierung für Hyundai die erste Podiumsplatzierung in der Weltmeisterschaft. Im letzten Jahr wurde Sordo Zweiter. Das Ziel 2019: einen Platz besser.

Teamchef Andrea Adamo meinte: «Die ersten beiden Rallyes in diesem Jahr haben schon einige Spannung geboten, und wir konnten uns in diesem Kampf zu Saisonbeginn gut behaupten. Gegen extrem starke Gegner müssen wir aber unsere Anstrengungen erhöhen und noch mehr Druck machen, um die Ergebnisse zu erzielen, von denen wir wissen, dass wir sie erlangen können.»

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