WRC

Ogier: «Ich möchte endlich in Argentinien gewinnen»

Von - 22.04.2019 14:46

Die Rallye Argentinien, die fünfte Station der Weltmeisterschaft, ist für Sébastien Ogier weiter ein weißer Fleck auf seiner Erfolgskarte mit 46 Siegen, das soll sich in diesem Jahr endlich ändern.

Zehn Mal hat Citroën bislang den südamerikanischen Schotterklassiker um Villa Carlos Paz gewonnen, acht Siege trug der neunfache Rekordchampion Sébastien Loeb bei, jeweils einer Carlos Sainz (2004) und Kris Meeke (2015). Neun Mal startete Sébastien Ogier dort, blieb aber ohne Sieg. Dreimal holte er die Silbermedaille. Nun soll es endlich Gold werden.

Auf Schotter war der sechsfache Weltmeister in dieser Saison mit seinem Sieg in Mexiko schon erfolgreich. Die Voraussetzungen für seinen dritten Saisonsieg im Citroën C3 WRC nach Monte Carlo und Mexiko sind gegeben. Ogier mag den südamerikanischen WM-Lauf, dem als Premiere 14 Tage später das Nachbarkland Chile folgt. Die starke Begeisterung der vielen Menschen an den Pisten hat ihn bislang immer in den Bann gezogen.

Während Ogier mit seinen neun Starts ein Kenner der Rallye Argentinien ist, war sein Teamkollege Esapekka Lappi im Vorjahr erst einmal dort am Start. 2018 wurde er dort Achter. Nach dem Test in Portugal als Vorbereitung auf den südamerikanischen Doppelpack in Argentinien und Chile hofft Lappi auf eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Argentinien ist die erste von fünf aufeinander folgenden Schotterrallyes.

Teamchef Pierre Budar wünscht sich eine Fortsetzung der glorreichen Citroën-Story in Argentinien: «Wir kehren wieder auf Schotter zurück und hoffen, dass wir die gleiche Performance wie in Mexiko zeigen und weiter auf dem Podium stehen können. Wir wissen, wie hart die Pisten in Argentinien für unsere Autos sein können. Wir werden diese Rallye mit dem Respekt behandeln, den sie verdient. Sébastien und Julien Ingrassia werden diesmal noch motivierter als sonst sein, schon deswegen, weil sie dort noch nie gewonnen haben. Sie gehen diesmal als zweites Fahrzeug auf die Strecken. Esapekka und Janne Ferm haben schon in Mexiko bis zu ihrem Ausfall ihre Schotterstärke gezeigt. Ich hoffe, dass wir auf den Erkenntnissen von Mexiko in Argentinien und in Chile aufbauen können.»

Sébastien Ogier fühlt sich fit genug für seinen ersten Argentinien-Triumph: «Obwohl ich noch nie in Argentinien gewonnen habe, mag ich diese Rallye. Ich war dort immer sehr schnell. Ich komme also mit den gleichen großen Hoffnungen wie üblich dorthin. Ich würde sogar behaupten, dass ich noch etwas motivierter bin, weil ich die Chance sehe, diese Rallye zum ersten Mal und mit Citroën zu gewinnen. Es ist auch wahr, dass der zweite Platz in der Startreihenfolge eine etwas größere Chance als in den letzten Jahren bietet. Die Beschaffenheit der Strecken variiert stark, aber es fällt schon auf, wie rau der Schotter an manchen Stellen sein kann. Deswegen müssen wir auch auf unser Auto aufpassen und dennoch schnell sein.»

Esapekka Lappi möchte in Argentinien sein Pech in Mexiko vergessen lassen: «Mit nur einem Start bei dieser Rallye, die sich kaum ändert, habe ich grundsätzlich einen Nachteil gegenüber meinen Konkurrenten. Ich habe eine gute Startposition, die ich nutzen möchte, um auch in Argentinien eine ähnlich gute Leistung auf Schotter zu zeigen wie zu Anfang in Mexiko und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Prüfungen sind schön, aber die unzähligen Steine sind ein Risiko für Reifenpannen.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Citroën-Sportchef Pierre Budar © Citroën Citroën-Sportchef Pierre Budar Sébastien Ogier will endlich in Argentinien gewinnen © Citroën Sébastien Ogier will endlich in Argentinien gewinnen Esapekka Lappi war erst einmal in Argentinien © Citroën Esapekka Lappi war erst einmal in Argentinien
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

WRC

WRC 2019 Chile - Highlights Etappe 16

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Der Zwist zwischen KTM und Zarco: Längst vergessen?

Der französische MotoGP-Pilot Johann Zarco machte sich bei KTM-Chef Stefan Pierer in Jerez durch rufschädigende Aussagen unbeliebt. Nach einem reinigenden Gewitter geht's wieder vorwärts.

» weiterlesen

 

tv programm

Motorsport - ADAC GT Masters Magazin

So. 19.05., 23:30, Sport1


Tourenwagen: Weltcup

So. 19.05., 23:30, Eurosport 2


Formula Drift Championship

So. 19.05., 23:50, Motorvision TV


Motocross: FIM-Weltmeisterschaft

Mo. 20.05., 00:30, Eurosport 2


Die 24 Stunden vom Nürburgring - Das größte Autorennen der Welt: Qualifying

Mo. 20.05., 00:35, RTL Nitro


Motocross: FIM-Weltmeisterschaft

Mo. 20.05., 01:00, Eurosport 2


Sport und Talk aus dem Hangar-7

Mo. 20.05., 01:20, ServusTV Österreich


car port

Mo. 20.05., 01:45, Hamburg 1


Sport und Talk aus dem Hangar-7

Mo. 20.05., 02:05, ServusTV


X-Bow Battle

Mo. 20.05., 02:45, ORF Sport+


Zum TV Programm
11