WRC

Deutschland ist erfolgreichstes Terrain für Citroën

Von - 18.08.2019 14:55

Die ADAC Rallye Deutschland, in diesem Jahr die zehnte Station der Weltmeisterschaft, ist für Citroën die erfolgreichste Veranstaltung, zwölf Mal seit 2001 saß der Sieger in einem Citroën.

Seit 2002 zählt die ADAC Rallye Deutschland zur Weltmeisterschaft und sie wurde fast immer von Citroën-Piloten dominiert. Bei elf WM-Gastspielen der Rallye saß der Sieger in einem Citroën, neun Mal hieß der Sieger Sébastien Loeb, jeweils einen Citroën-Sieg erzielten Sébastien Ogier (2011) und Dani Sordo (2013). Die WM-Generalprobe 2001 gewann der verstorbene Philippe Bugalski im Xsara WRC, damit kommt das Zwei-Zacken-Team auf ein Dutzend Erfolge in Südwestdeutschland. Mit dem dreifachen Deutschland-Sieger, der auch 2015 und 2016 in VW Polo R WRC gewonnen hatte, und dem sechsfachen Champion Ogier hat Citroën den Fahrer im Kader, der mit seinem möglichen vierten Triumph für den 13. Citroën-Sieg bei der zweiten Asphalt-Rallye des Jahres sorgen könnte.

Der Teamkollege Esapekka Lappi, der beim vorausgegangenen Lauf in seiner finnischen Heimat mit dem Ehrenrang wieder viel Selbstvertrauen getankt hat, ließ im Vorjahr mit dritten Rang vor Ogier aufhorchen und könnte sich auch in dieser Saison für einen Podestplatz empfehlen.

Citroën kommt nicht nur hoch motiviert, sondern auch gut vorbereitet zur zehnten WM-Station ins Saarland. Vier Tage hat Citroën für die Rallye mit den drei sehr unterschiedlichen Etappen (Weinberge an der Mosel, Nato-Übungsplatz Baumholder, schnelle Straßen im Saarland) getestet und hofft auf einen Leistungsschub durch das Upgrade-Token.

Pierre Budar, Teamchef von Citroën Racing, gibt sich eher bescheiden: «Nach unserem zweiten Platz in Finnland wird es das Ziel sein, bei dieser eher ungewöhnlichen Asphaltrallye die Dynamik aufrechtzuerhalten. Wir werden versuchen, uns mindestens eine weitere Podiumsplatzierung zu sichern und dass Sébastien für die Meisterschaft so gut wie möglich abschneidet. Seit der letzten Asphaltrallye auf Korsika haben wir die dort gesammelten Kenntnisse analysiert und unglaublich hart gearbeitet, um die Probleme zu beheben. Ich hoffe daher, dass wir bei dieser Runde wieder ganz oben in der Tabelle stehen, zumal es sich um eine Rallye handelt, die wir sehr gut kennen. Hier verwenden wir auch ein Motor-Upgrade für den C3 WRC.»

Sébastien Ogier hat bei der Rallye Deutschland nicht nur seinen vierten Sieg und seinen dritten Saisonerfolg im Visier, er hat primär die Meisterschaft, die er bislang sechsmal gewonnen hat und die er wieder verteidigen möchte, im Fokus.

«Mein Ziel bei der Rallye Deutschland, bei der ich immer sehr gute Leistungen gezeigt habe, ist es, ein gutes Ergebnis zu erzielen und die Meisterschaft im Auge zu haben. Wir hatten bei den Tests verschiedene Wetterbedingungen, das war positiv. Die Tatsache, dass wir auf dem Militärgelände in Baumholder diesmal in entgegen gesetzter Richtung fahren, könnte wieder zu einer Vorentscheidung führen, auch wenn wir in den letzten Jahren wegen der Notwendigkeit, mit den Reifen haushalten zu müssen, nicht wirklich hart pushen konnten. Das Risiko für einen Reifenschaden ist höher als sonst. Die vielen Bordsteine auf den Weinbergprüfungen und die kleinen, scharfen Steine, die auf den Pisten in Baumholder landen, sind gefährlich.»

Esapekka Lappi schöpft Hoffnung aus den Tests: «Mein Test im Juni war sehr erfolgreich. Ich hatte dort alles vorgefunden, was uns während der Rallye erwarten kann. Ich fühle mich im C3 WRC sehr wohl. Aber es ist immer schwierig zu sehen, wo man im Vergleich mit der Konkurrenz steht. Ich war auch einen Tag auf dem Citroën-Gelände von Satory, um mich auf Asphalt einzustellen. Ich fühle mich bereit. Ich denke, dass wir wieder eine konstante Leistung zeigen können. Die haben wir 2018 gezeigt.»

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Citroën-Sportchef Pierre Budar © Citroën Citroën-Sportchef Pierre Budar Sébastien Ogier und Esapekka Lappi © Red Bull Sébastien Ogier und Esapekka Lappi
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